.... So komme ich nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss, dass wir Menschen guten Gewissens an den Zyklen von fressen und gefressen werden teilhaben dürfen. Und zwar, was sowohl Pflanzen als auch Tiere betrifft. Auch wir haben ein Recht auf Vermehrung, die Erhaltung der Art. Leider ist dabei der Respekt vor der Natur, der Schöpfung, verloren gegangen. Massentierhaltung und daraus folgende Quälereien sind abzulehnen. Wer aber bei seinem eigenen Kampf ums eigene Überleben respektvoll mit seinen „Opfern“ umgeht, wird auch sein Karma nicht strapazieren. Wir Menschen sind nunmal Raubtiere und das ist die Rolle, die uns die Evolution zugeordnet hat. Sie ist sinnvoll, solange man dabei nicht mehr Leben vernichtet, als man wirklich braucht. Und ebenso wichtig ist es, sich einen inneren Dank zu bewahren, für die Gaben von Flora und Fauna, die uns die Existenz als Menschen erst ermöglichen. Wer respektvoll und dankbar mit Lebensmitteln jeder Art umgeht, dem werden diese auch gut tun.
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