Es ist kurz nach Ende des friedlichen Bürgerspazierganges am Sonntagabend in Zwönitz: Eine Frau wird brutal festgenommen, viele Bürger machen lautstark (aber friedlich) auf die Situation aufmerksam. Bedroht werden sie von hochgerüsteten Polizisten mit Schlagstöcken, Pfefferspray und Tränengas-Granatwerfern. Einer lebensgefährlichen Waffe.
Diese Szene hätte sich auch in Wurzen, Freiberg oder anderswo in Sachsen abspielen können. Sie zeigt: Die Nerven der Kretschmer-Polizei liegen blank. Bis an die Zähne bewaffnete Polizisten, die offenbar nur auf den kleinsten Anlass warten, gegen Bürger vorzugehen. Auf friedliche Bürger, die für ihre Meinung auf der Straße stehen.
Längst werden Erinnerungen an Militärregime und offene Diktaturen wach. Und es stellt sich die Frage: Muss erst jemand durch polizeiliche Kugeln (oder eine Tränengaskartusche aus kurzer Distanz, die ebenfalls zu lebensgefährlichen Verletzungen führt) sterben, bis diese Kampfeinheiten zurückgezogen werden?!
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Auch über den wirtschaftlichen Schaden (wer mit Knochenbruch im Krankenhaus liegt oder wegen Pfefferspray tagelang nix sieht, kann nicht arbeiten) und den Kosten der Krankenkassen die die Auswirkungen der Polizeigewalt bezahlen müssen.