Corona-Irrsinn

"Hieß es in Corona-Zeiten für Menschen zuhause bleiben, war das für Obdachlose nicht möglich. Denn ihr Zuhause ist die Straße. In Dortmund hat die Krise jetzt auch noch heftige Konsequenzen für viele Obdachlose. Sie müssen mit drastischen Strafen rechnen. Strafen, die sie wohl so schnell nicht zahlen werden können"

"Zwei obdachlose Brüder .. hatten einen weiteren Obdachlosen in der Innenstadt von Dortmund getroffen. Die Zahl der erlaubten Personen lag damals bei zwei - und war aus Sicht des Ordnungsamtes überschritten."

"Verbotswidrige Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Ansammlung im öffentlichen Raum von mehr als zwei Personen“, heißt es dazu in der Coronaschutzverordnung. Jeweils 200 Euro Geldbuße, 25 Euro Gebühr plus 3,50 Euro Auslagen machte insgesamt für jeden der Brüder 228,50 Euro."

"Zum Teil erhielten manche Obdachlosen Bußgeldbescheide über mehrere Hundert Euro. Ihnen droht im Worst Case sogar eine Ersatzfreiheitsstrafe hinter Gittern."

archive.is/puFNT

t.me/SandraGabriel269

10 comments

Da sieht man wie DUMM und EINFÄLTIG die Herrschaft an der Macht ist !
Genau genommen sind die ja alle aus demselben Haushalt und das Bußgeld somit Null und nichtig.🤔
Diese Politik scheut sich vor nichts, die sind dermaßen abgehoben, ich wünsche niemanden was schlechtes...es gibt ein paar Ausnahmen
Wenn die Obdachlosen "schlau" sind, "verlangen" sie die Ersatzfreiheitsstrafe! Quasi Nahrung, Kleidung, Körperpflege, Unterkunft; alles für umsonst! Dieses "Minusgeschäft" hält kein Verantwortlicher im sogenannten Ordnungsamt karrieremäßig lange aus!
Damit hast Du sicherlich auch Recht! Aber das "System" wird sich wahrscheinlich jedoch hüten, einen Obdachlosen wegen diesem obskuren Corona-Märchen mit "Knast" zu bestrafen. Bei einem Steuer zahlenden Schlafschaf kann man mit der Strafandrohung einer Ersatzfreiheitsstrafe ggf. seine Existenz vernichten; bei einem Obdachlosen ist seine bürgerliche Existenz jedoch bereits vernichtet! Der Obdachlose könnte sich - bei einem Strafantritt z.B. zur Winterzeit - ein Stückchen menschliche Zivilisation "erkaufen". Für das Absitzen von 228,50 € Bußgeld erhält er als "Gegenleistung" ca. / max. 23 Tage eine Art "Vollpension". Wäre ich obdachlos, würde ich "die da Oben" mit ihren eigenen Waffen schlagen.
Jetzt gehen Sie auch noch an die dran, die vom dreckigen System schon genug gestraft sind. Wer jetzt noch an diese Herrschaften glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen !!!
Erkenne ein Land daran, wie es mit seinen Schwächsten umgeht.
Ich frage mich, wie man einem Obdachlosen einen Bußgeldbescheid rechtskräftig zustellen kann. Die Frage nach der Möglichkeit eines Widerspruchs erübrigt sich damit auch
Bin ich der einzige der sich fragt an welche „Meldeadresse“ ein Obdachloser seine Post bekommt?!?!