Corona-Irrsinn
"Hieß es in Corona-Zeiten für Menschen zuhause bleiben, war das für Obdachlose nicht möglich. Denn ihr Zuhause ist die Straße. In Dortmund hat die Krise jetzt auch noch heftige Konsequenzen für viele Obdachlose. Sie müssen mit drastischen Strafen rechnen. Strafen, die sie wohl so schnell nicht zahlen werden können"
"Zwei obdachlose Brüder .. hatten einen weiteren Obdachlosen in der Innenstadt von Dortmund getroffen. Die Zahl der erlaubten Personen lag damals bei zwei - und war aus Sicht des Ordnungsamtes überschritten."
"Verbotswidrige Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Ansammlung im öffentlichen Raum von mehr als zwei Personen“, heißt es dazu in der Coronaschutzverordnung. Jeweils 200 Euro Geldbuße, 25 Euro Gebühr plus 3,50 Euro Auslagen machte insgesamt für jeden der Brüder 228,50 Euro."
"Zum Teil erhielten manche Obdachlosen Bußgeldbescheide über mehrere Hundert Euro. Ihnen droht im Worst Case sogar eine Ersatzfreiheitsstrafe hinter Gittern."
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