82 Prozent dagegen! Bin stolz auf Euch, Freunde!

Für den Rest:

Was gegen das „besinnungslose Grundeinkommen“ spricht

1. Die Fleißigen schuften für die Faulen und für die Menschen, die meinen, sie könnten ihre Hobbys zum Beruf machen.

2. Es ist eine typisch linke Milchmädchenrechnung: Die Preise werden steigen und die 1200 Euro BGE werden Ruckzuck das neue H4-Niveau werden.

3. Einkommen werden – zumindest in manchen Modellen – pauschal mit satten 50 Prozent versteuert.

4. Die Fleißigen werden am meisten unter den dann höheren Steuern und Preisen leiden. Was schlichtweg ungerecht ist.

5. Das beliebte Pro-Argument, dass sich das BGE schon durch die Abschaffung der Bürokratie beim Verteilen von H4 rechnen würde, ist erstens Nonsens und zweitens verschlingt H4 ja nur soviel Geld, weil es an Millionen Menschen verteilt wird, die im Grunde kein Recht drauf haben; und drittens: „Job-Center“ würde es weiterhin geben – zumindest in unserem System.

6. Die angeblich positiven Auswirkungen des BGE sind rein spekulativ, da es noch nie im großen Stil ausprobiert wurde.

7. Klaus Schwab, Mark Zuckerberg und George Soros sind fürs BGE. Noch Fragen?

8. Das BGE in westlichen Ländern wäre nur der Anfang, die globalen Russischroulette-Spieler würden es auch für Afrika usw. durchsetzen wollen. Dass das erst recht nicht funktionieren kann, sollte jedem klar sein, der 1 und 1 zusammenzählen kann.

53 comments

Msa Jazoo
https://www.youtube.com/watch?v=ALmeAjOXqyw
Na immerhin sind es nur 8% ! Die 10% müssen noch ein wenig wirtschaftliche Zusammenhänge begreifen, aber sie sind auf gutem Weg !
Die Argumente sind ja teilweise noch ganz lustig, allerdings gibt es ein großes Problem: durch Automatisoerung und Fortschritt wird es irgendwann nicht mehr genug Arbeitsplätze geben. Was dann? Löhne weiter senken, damit man drei dieser wenigen Jobs zum Überleben braucht?

Wie wäre eine Alternative? Arbeitszeit drastisch kürzen, Löhne erhöhen und Ausgaben für Unsinn streichen. Man könnte in Wohlstand und Luxus leben, wenn die Gier nicht wäre und die ganzen Irren nicht der Meinubg wären, man müsse die ganze Welt auf unsere Kosten füttern...
Zu 6. in der DDR war es sicherlich ähnlich, der fleißige Maurer hatte mehr Geld als der Dr., Ich möchte die Mediziner sehen die ein BGE akzeptieren würden
Werner Hintz
Die Politiker haben doch auch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Gleiche Rechte für alle!
Aus heutiger Sicht korrekt. Ein Pro-Argument könnte aber sein: Die vierte ind. Revolution kommt, sie kann nicht verhindert werden. 20% aller Menschen bis 2030, 50% bis 2050 werden ihren Job verlieren, da sie durch Automatisierung und intelligente Algorithmen ersetzt werden. Wovon leben die dann alle?
Oliver Flesch | 1984
Dein Argument ist 100e Jahre alt, Hans. Als die Eisenbahn kam, hieß es: Und WAS wird mit den Kutschern? Alles Quatsch. Und Du machst noch einen Gedankenfehler: Die Löhne sind nicht das Problem, sondern die viel zu hohen Steuern und Abgaben.
Sorry, aber das ist nun wirklich auch Quatsch. Nicht nur linke Ökonomen prophezeien, daß durch Industrie 4.0 Millionen Jobs vernichtet werden. Und nicht nur typische Hilfsarbeiter- und Fabrikjobs. Dazu kommen Themen wie KI, die auch viele Bürojobs obsolet machen werden. Sollen die dann alle im Dienstleistungssektor als "Integrationsbeauftragte" oder so arbeiten? :-)

Achso: Leider zählst du nur ökonomische Gründe gegen ein Grundeinkommen auf. Das eigentlich Wichtigste hast du vergessen: Totale (digitale) Kontrolle des Staates. Denn nur darum geht es. wirklich.
Hei Oli..schon den Antrittsbesuch der von der Schleierhaft in der Ukraine gesehen bei dem Berufskomiker?

Schau es dir mal an👍

Das ominöse C.Virus scheint da einen großen Bogen zu machen,oder ist von Raketen abgeschossen worden.
Oliver Flesch | 1984
Dein Argument ist 100e Jahre alt, Hans. Als die Eisenbahn kam, hieß es: Und WAS wird mit den Kutschern? Alles Quatsch. Und Du machst noch einen Gedankenfehler: Die Löhne sind nicht das Problem, sondern die viel zu hohen Steuern und Abgaben.
Die Löhne sind zu niedrig UND die Abgaben zu hoch.

Wir reden aber nicht von einer Eisenbahn, die alles beschleunigt. Wir reden davon, daß wir heute wesentlich produktiver sind als vor 100 Jahren. Wenn ich statt einem zwei Autos produziere, die beide teurer verkauft werden, ich aber weniger verdiene, dann stimmt was nicht.

Man könnte mit der aktuellen Produktivität den heutigen Lebensstandard problemlos beibehalten. Dazu müssten nur die Milliardengehälter irgendwelcher 'Berater' weg und die zeitgleiche Verschwendung von Steuergeldern. Dann könnten wir mit 50 in Rente und noch bis 90 entspannt leben. Aber... Irgendwer braucht ja die Milliarden.
Oliver Flesch | 1984
Auch hier: Dein Argument ist 100e Jahre alt. Als die Eisenbahn kam, hieß es: Und WAS wird mit den Kutschern? Alles Quatsch.
Das ist Äpfel mit Birnen vergleichen. Heute gibt es nämlich bis auf ein paar Wenige keine Kutscher mehr, sie sind obsolet. Heute gibt es auch keine Urinwäscher und keine Gasriecher, Rillenschieber und Aufwecker mehr.

Autos könnten heute schon vollautomatisch gebaut werden, für viele Schritte sind Menschen aber noch billiger. Noch.

Warst du in den letzten paar Jahren mal bei nem MacDoof? Die wollten mehr Geld, da wurden alle Kassierer einfach durch Bestellterminals ersetzt. So einen Schrottburger kann auch ein Roboter zusammenlegen.

Irgend ein Illegaler für Mindestlohn ist aber momentan noch billiger. Noch.
Damit wird der Stress Geld erzeugen zu müssen wegfallen und nicht nur die faulen profitieren 👍
Zu punkt 1. Ich jabe auch mein Hobby zu Beruf gemacht und zahle trotzdem fleißig Steuern. 🤷‍♂️
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