Zwönitz: Polizei räumt rechtswidriges Handeln in den Vorwochen in einer Pressemitteilung ein!

Nächster Paukenschlag in Zwönitz: Die Polizeidirektion Chemnitz hat am Dienstag eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie über den Einsatz am Vortag im Erzgebirge berichtet. Wie üblich, werden die Abläufe etwas anders dargestellt, als sie hunderte Bürger, die Augenzeugen der Ereignisse waren, beobachtet haben – so wäre der Pfeffersprayeinsatz angeblich erst als Reaktion auf einen vorherigen Pfeffersprayangriff der Bürger erfolgt. Nun, entweder lügt die Polizei bewusst oder sie sollte ihr eigenes Videomaterial auswerten. Und auf nächster Nähe auf Bürger, die mit erhobenen Händen vor den Polizisten stehen, zu sprühen, ist dann vermutlich die Abwehr eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs.

Das eigentlich Kuriose dieser Pressemitteilung (Quelle: https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2021_81182.htm) ist jedoch folgender Abschnitt über den Spaziergang, der sich nach der polizeilichen Gewaltorgie in Gang setzte: „Etwa 80 Personen liefen im Einsatzverlauf als lose Gruppierung durch das Stadtgebiet. Die Gruppierung zerstreute sich zusehens mit dem erneuten Erreichen des Innenstadtbereiches“. Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Teilnehmer des Spaziergangs wurden nach dieser Pressemitteilung nicht (!) eingeleitet. Damit erklärt die Polizei, dass ein Spaziergang von einer dreistelligen Anzahl an Bürgern (die polizeilichen Zahlen sind immer mit Vorsicht zu genießen), der etwa anderthalb Stunden durch Zwönitz zog, eben weder eine Versammlung, noch eine Ansammlung dargestellt hat. Sonst hätten die Beamten ja – nach ihrer eigenen Logik – dagegen vorgehen müssen.

Nun stellt sich die Frage: Wofür wurden dann in den letzten beiden Wochen Spaziergänge gestoppt, die Teilnehmer mit Gewalt herausgerissen und hunderte Menschen stundenlang ihrer Freiheit beraubt? Das wird die Polizei – hoffentlich – demnächst einem Richter erklären müssen. Den Zwönitzer Bürgern und allen anderen, mutigen Mitstreitern, die von den Maßnahmen der letzten Wochen betroffen waren, ist deshalb anzuraten, juristisch gegen die Festsetzungen vorzugehen. Und gegen Bußgeldbescheide (oder gar strafrechtliche Ermittlungen), die drohen, erst recht.

Die Polizei steht in Zwönitz mit dem Rücken zur Wand und hat sich in eine Situation manövriert, aus der sie nicht mehr ohne Gesichtsverlust herauskommt. Mit dieser Pressemitteilung hat sie das rechtswidrige Handeln eingeräumt und den Zwönitzern mitgeteilt, dass ihr Spaziergang absolut gesetzeskonform war. Sie wird in Erklärungsnöte geraten, zu begründen, was in den vergangenen Wochen anders gewesen sein soll. Die Aufgabe der Lokalpolitik wird es sein, diesen Druck auch auf parlamentarischer Ebene weiter aufrecht zu erhalten. Der Beschluss des Stadtrates war ein Anfang, im nächsten Schritt muss Bürgermeister Wolfgang Triebert endlich vorangehen und als mutiger Spaziergänger ein Zeichen an alle Zwönitzer setzen!

FREIE SACHSEN: @freiesachsen

25 comments

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Romy Schott
die Meinung von Katrin g teile ich auch 👍
Sowas nennt man dann Coronadiktatur, wenn nur noch Willkür herrscht.
Letzte Woche wurde ein großer Teil der Menschen eingekesselt. Der Rest konnte sich frei bewegen.
Setzt man einen funktionierenden Rechtsstaat voraus, hätten alle Spaziergänger eingesammelt werden müssen und einer Erkennungsdienstlichen Erfassung zugeführt werden. Besser wäre die freiheitliche Lösung des Problems indem man die Leute einfach in Ruhe lässt, solange es friedlich ist.

Aber das Staatsgebilde mit solchen Entscheidern ist eben zum scheitern verurteilt.
Thomas de Beer
Polizeipack, da hilft nur vernichten, mein ewiger Hass sei bei dem Abschaum.
Isolde J.
Es sind eben Poly-Zysten. Sowas muss raus.
Martin
https://www.youtube.com/watch?v=-Ki8dAdwyHg
Ein wirklich sehr aufschlussreiches und sachliches Video. Ich vermute es wird daher bald gelöscht..
Annette
So mutige Bürger,mehr von diesen tollen Sachsen wünsche ich mir,steht auf,wehrt euch!!!!!!
:𝔱𝔥𝔬𝔪𝔞𝔰
𝕷𝖎𝖑𝖎 𝕸𝖆𝖗𝖑𝖊𝖊𝖓📝
...Söldner der Constellis-AG! Dafür beziehen sie ihren Sold, ...sie sind keine Polizei und schon gar keine Beamten mehr!
Ja richtig, Lili, die Constellis sind Söldner/Terroristen und befinden sich - im zwingenden humanitären VÖLKERRECHT - illigal auf unserem Gebiet. Sie begehen MENSCHENRECHTVERLETZUNGEN und sind damit KRIEGSVERBRECHER (Noch kein FRIEDENSVERTRAG!!!)
Lorett
Schlimmer, als zu DDR-Zeiten. Wir schlittern in eine Diktatur, in der unsere Jungs und Mädels, die in die Polizei eingetreten sind, ihre eigenen Verwandten bekämpfen. Und ja, Herr Triebert, zeigen Sie Ihren Bürgern, zu wem Sie gehören, Sie wurden schließlich gewählt!!!
Lügenschweine ohne Ende...die Jana Ulbricht... is das aller letzte...Bullenschlampe
Sie führen nur Befehle aus.
Steffen Schneider
Sehr geehrter Frank, sind Sie selbst bei Constelli angestellt? Hochachtungsvoll Steffen Schneider
Jens Erler
Warum war noch nie der erfolgreiche Einsatz bei der Räumung der Berliner/Brandenburger Autobahn zu sehen, wenn mal wieder eine nichtdeutsche Familie glaubt da ihre Hochzeit zu feiern?
Na genau alle über einen Kamm scheren das kannste.
Wie lange hastn gesucht um den Einen zu finden oder bist du das selber ?
Außerdem ist es nicht auszuschließen das der werte Herr ein V-Mann war.
Der Polizeibericht ist ein Witz und zeigt das die ihr Videomaterial nicht auswerten.
Steffen
Genau, damit die Situation erst richtig eskaliert. Es ist anscheinend nicht weit her mit der Intelligenz bei Ihnen! 😉
Stefan
Kann zwar nicht sehen was da rückseitig auf dem Shirt steht, aber sich daran hochzuziehen zeugt davon ,daß Sie Herr Frank M. äußerst diskriminierend sind!
Menschen zu verurteilen aufgrund ihrer Bekleidung ist äußerst bedenklich...
Stefan
Mag sein Herr Frank m.
Jedoch bin ich kein Waffenexperte und gewiß nicht auf dem rechten Auge blind , jedoch vorverurteilen Sie anhand eines Aufdruckes eines Shirt eines Menschen über eine gesamte Gruppe von Menschen, die in keinster Weise in einer Assoziation stehen . Bitte überlegen Sie was Sie sagen bzw. schreiben das ist Diskriminierung!
Fakt ist, Zwönitz war ein Spaziergang. Der Polizeieinsatz war nicht gerechtfertigt. Aus meiner Sicht wurde mindestens eine Person seiner Freiheit beraubt. Am Boden liegend mit einem Fusstritt traktiert und der Einsatz von Pfefferspray sehe ich als Körperverletzung im Dienst. Ich habe diesbezüglich Anzeige erstattet. Wenn ihr das so seht wie ich, folgt dem Link und erstattet online Anzeige
https://www.polizei.sachsen.de/onlinewache/strafanzeige.aspx
Zeitgeist ist doch ihre Reflexion:
was jenseits vom Linksfaschismus ist kann nur Rechtsfaschismus sein!
Ob roter oder brauner Faschismus,
einhergehend mit grünem Ökoterrorismus, zeigt dieses System
in seiner Entmenschlichung. Wir alle sind nicht mehr weit davon entfernt um uns gegenseitig wieder die Köpfe einzuschlagen, Statt vertikal zu agieren wird reflexartig horizontal reagiert weil man "diesen Feind/Gegner" sieht und (er)kennt.
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