Altenburg zurück nach Sachsen!Die sächsische Identität wird auch heute noch in vielen Gebieten weitergelebt, die formal nicht zum Freistaat zählen. Viele Mitstreiter der FREIEN SACHSEN stammen aus Teilen von Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Und sind stolz darauf, Sachsen zu sein. Auch, wenn es derzeit sicherlich dringendere Themen gibt: Die sächsischen Grenzen haben sich alle paar Jahrzehnte verschoben und wir setzen uns dafür ein, dass Gebiete, die hunderte Jahre zu Sachsen gehörten, wieder sächsisch sein dürfen.
Unter anderem der Kreis Altenburg entschied nach dem Zusammenbruch der DDR mehrheitlich per Volksabstimmung, zu Sachsen gehören zu wollen. Doch schon damals wurde sich über den Bürgerwillen hinweggesetzt, die Parteien im Kreistag beschlossen den Anschluss an Thüringen. 30 Jahre später wird es Zeit für eine Kurskorrektur.
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Wenn man dabei ist, könnte man doch auch ein freies, souveränes Sachsen fordern; mit einer Mischung aus konstitutioneller Monarchie und Volksdemokratie nach Schweizer Vorbild.
- Man wird doch träumen dürfen -
Sachsen bekäme Altenburg und Gera sowie den thüringischen Teil des Vogtlands, um den Rest können sich die anderen "prügeln."
Der erste Weltkrieg endete mit dem Frieden von Brest Litowsk zwischen Deutschland und Russland 1918 und final dann mit dem Diktat von Versailles 1919.
Für den zweiten Weltkrieg gibt es tatsächlich keinen Friedensvertrag, auch wenn mancher behauptet die 2+4 Abkommen von 1990 hätten diesen Status.
Ich stimme Putin zu, der die Forderung nach einem Friedensvertrag mit dem Öffnen der Büchse der Pandorra vergleicht.
Derzeit ist Deutschland nicht in der Lage und seine Vertreter sind nicht Willens, Ziele für einen Friedensvertrag zu formulieren und durchzusetzen.
Was für Ziele sollten es denn auch sein, die es wert wären, den Status Quo von 76 Jahren ohne Krieg zwischen unseren Nachbarn und uns auf 's Spiel zu setzen?
Die Ostgebiete sind verloren, was sollten wir auch damit - sie genauso zu Grunde richten, wie den Rest?
Ja, die Feindstaatenklausel sollte aus der UN Charta, auch der Abzug der letzten Besatzungstrupoen wäre sinnvoll und richtig.
Letztlich ließe sich das jedoch mit weniger Aufhebens umsetzen.
Ich stimme Ihnen jedoch zu, daß die Praxis, Länder per Besatzungsentscheid aufzulösen oder (wie bspw im Falle NRW) neu zu gründen, völkerrechtlich zumindest fragwürdig ist.
Nur:
Was sollte Ihrer Ansicht nach, heute nach über 70 Jahren - also fast zwei Generationen - am Istzustand geändert werden?
Ja, ich fände ein Deutschland (als Land der Deutschen) in seinen Grenzen von 1914 auch gut - wobei ich denke, auf die westfranzösischen Gebiete Elsaß, Lothringen und Saarland (was selbst die Franzosen nicht wollten) gut verzichten zu können.
Nur: Ist das realistisch?
Das heißt nicht, daß wir den Teil Deutschlands, der uns geblieben ist, nicht verteidigen und wieder zu dem machen sollten, was es sein soll: zur Heimat der Deutschen.
Von altem Glanz und alter Größe zu träumen, ist nicht verboten; auch daran zu erinnern, die Wiederherstellung als Ziel im Auge zu behalten - eine Gelegenheit wird sich sicher bieten.
Zunächst sollten wir uns aber drängenden und praktischen Problemen widmen, bevor wir neue Baustellen eröffnen.
Welchen meiner Aussagen stimmen Sie, warum, nicht zu?
- gern auch per PN
Klare Regelung, d.h. die Länder/ Gau Grenzen wie vor der Kapitulation und Aufteilung durch die Besatzungsmächte.
Dann braucht sich niemand um den Rest von Thüringen zu schlagen.
Sachsen first, wie von ihnen deklariert ist mir dann auch egal.
Aber: Waren die Unterzeichner nicht Vertreter der amtierenden Reichsregierung?
Wie auch immer, man hatte keine andere Wahl, als erstmal zu unterschreiben.
Daß Spielraum bestand, Teile des Diktats auf dem Verhandlungsweg zu revidieren, zeigen die verschiedenen Abkommen bis 1929.
Ich glaube nicht, daß die SPD und Konsorten groß etwas mit dem Vatikan zu tun hatten - das halte ich für unrealistisch.
Aber ich bin geneigt zuzustimmen, daß sie auch damals bereits gegen die Interessen Deutschlands und des Deutschen Volkes handelten.
Altenburg und Gera Sachsen zuzuschlagen, halte ich aus verkehrsgeographischer Sicht sinnvoll.