Ob Du ein guter Elternteil bist, wird die Zeit zeigen. Ob Du moralisch verkommen bist, weil Du die Verantwortung für Dein Tun nicht übernehmen willst, ist absolut.
,,Ob du ein guter Elternteil bist wird dir die Zeit zeigen"- wie viel traumatisierte oder schwerbehinderte Kinder die bei Junkie-Eltern oder ähnlichem groß werden und ohne fremde Hilfe nie werden überleben können ist dir dieser Poesiealbum-Spruch denn wert?
Stell dir vor mein lieber Ulrich...auch Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, übernehmen Verantwortung. Und da rede ich jetzt nicht von Jaqueline mit ihren 30 Terminen im Jahr bei der Klinik.
Meinste, n Kind ist was, das du einfach mal eben bekommst und wenn du merkst es klappt nicht, gehste ins Krankenhaus zurück und sagst: ,,Joa, sorry, ich hab's probiert und wills jetzt doch nicht haben."
Mit dem Thema ,,Dein Leben ist zwar grade scheisse und du bist am Boden aber mach's trotzdem" kannste kommen, wenn du dir n Auto zulegst, nicht n Kind.
Ich bin mit 18 schwanger geworden, das Baby war von meinem jetzigen Freund mit dem ich immer noch zusammen bin. Ich hab mich damals auch für eine Abtreibung entschieden- warum? Weil ich 18 war. Weil ich keinen richtigen Job hatte, geschweige denn eine eigene Bude. Weil ich durch meine eigene Mutter (Junkie und Alkoholikerin) einen körperlichen Schaden davongetragen hab, dem ich einem unschuldigen Kind niemals zumuten würde. Und weil ich , durch offensichtliche Gründe einfach wusste, das ich als Mutter durchs Posttrauma nicht geeignet bin. Es ist als Elternteil verdammt, wirklich VERDAMMT schwer sowas nicht an seine Kinder weiterzugehen. Diese Entscheidung hatte so gar nichts mit ,,Ne, lass mal, ich will Highlife Party machen" zu tun, sondern schlicht damit das es Frauen gibt die mehr Verantwortung für das Kind übernehmen wenn sie entscheiden das es besser nicht geboren wird.
Und über sowas nachzudenken und zu entscheiden ist KEIN einfacher Weg.
Das du glaubst es wäre der einfachere Weg bezieht sich rein auf die körperliche Belastung die damit einhergeht- aber wenn's allein darum ginge und man's allein daran festmachst, wären wir schon längst ausgestorben und würden nur noch als Scheisskot irgendwo unter nem Wüstenkaktus existieren.
Ich schrieb "einfacher", nicht "einfach" Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Und dem Feuer, das ich bei Dir herauslese, gee ich davon aus, dass Du das weit besser hinbekommen hättest, als Deine Mutter (nach Deiner Beschreibung) Wobei Du ja auch ein starker Mensch geworden bist.
Es ist bekannt, dass der absolute Großteil der Abtreibungen eben genau deswegen passiert, weil es nicht zur Lebensplanung passt.
Damit (wie auch mit vielen anderen Dingen heutzutage) nimmt man den Menschen ihre Selbstverantwortung, ihre Würde und macht sie dümmer, abhängiger und schwächer.
Frauen machen es weil sie es können.. Punkt. Das angebot ist da und die Angst uberwiegt oft bei modernen Menschen. Alle die sicH doch trotz des jungen alters fürs kind entschieden haben sind am Ende doch sehr froh drüber.
Toucher, ja. Im letzten Drittel geb ich dir Recht, das ist ein gesellschaftliches Problem.
Ich denke, das Problem ist vor allem auch das die Gesellschaft so dummliberalisiert wurde, dass es nichts mehr Großes gibt, dass sie noch zusammenhält. Da stand Familie früher an oberster Stelle, Glaube an Nation, auch an Dinge die du nicht greifen kannst, von denen du aber wusstest dass sich dafür Opfer lohnen. Heute wurden diese Dinge durch Konsum ersetzt, das Kollektiv durchs Individuum und das Einzige das heute noch größer ist als wir, ist die Technik. Deshalb verkommen westliche Gesellschaften so. Und Schwäche wird als Stärke gefeiert.
❌ Ulrich von Mikilinborg
🤝 Und mir ist natürlich bewusst, dass diese vereinzelte Massenmensch-"Gesellschaft" den tendenziell werdenden Müttern (und Vätern, die dann leider gerne das Weite suchen) Angst macht. Man fühlt sich allein gelassen bzw. ist allein.
Aber das ist eben genau das, was die Cabale will. Und die Abtreibung ist nur ein (tatsächlich aber sehr wirksames) Mittel von vielen, das sie anwenden.
Ob Du moralisch verkommen bist, weil Du die Verantwortung für Dein Tun nicht übernehmen willst, ist absolut.
Davon abgesehen sind es eher seltener Junkie-Eltern, die abtreiben, ne?
Meinste, n Kind ist was, das du einfach mal eben bekommst und wenn du merkst es klappt nicht, gehste ins Krankenhaus zurück und sagst: ,,Joa, sorry, ich hab's probiert und wills jetzt doch nicht haben."
Und natürlich ist das der einfachere Weg. Nur deswegen tut sie es ja.
Ich bin mit 18 schwanger geworden, das Baby war von meinem jetzigen Freund mit dem ich immer noch zusammen bin. Ich hab mich damals auch für eine Abtreibung entschieden- warum? Weil ich 18 war. Weil ich keinen richtigen Job hatte, geschweige denn eine eigene Bude. Weil ich durch meine eigene Mutter (Junkie und Alkoholikerin) einen körperlichen Schaden davongetragen hab, dem ich einem unschuldigen Kind niemals zumuten würde. Und weil ich , durch offensichtliche Gründe einfach wusste, das ich als Mutter durchs Posttrauma nicht geeignet bin. Es ist als Elternteil verdammt, wirklich VERDAMMT schwer sowas nicht an seine Kinder weiterzugehen. Diese Entscheidung hatte so gar nichts mit ,,Ne, lass mal, ich will Highlife Party machen" zu tun, sondern schlicht damit das es Frauen gibt die mehr Verantwortung für das Kind übernehmen wenn sie entscheiden das es besser nicht geboren wird.
Und über sowas nachzudenken und zu entscheiden ist KEIN einfacher Weg.
Das du glaubst es wäre der einfachere Weg bezieht sich rein auf die körperliche Belastung die damit einhergeht- aber wenn's allein darum ginge und man's allein daran festmachst, wären wir schon längst ausgestorben und würden nur noch als Scheisskot irgendwo unter nem Wüstenkaktus existieren.
Done.
Ist beides ein Schwarz-Weiß -Ding.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Und dem Feuer, das ich bei Dir herauslese, gee ich davon aus, dass Du das weit besser hinbekommen hättest, als Deine Mutter (nach Deiner Beschreibung)
Wobei Du ja auch ein starker Mensch geworden bist.
Es ist bekannt, dass der absolute Großteil der Abtreibungen eben genau deswegen passiert, weil es nicht zur Lebensplanung passt.
Damit (wie auch mit vielen anderen Dingen heutzutage) nimmt man den Menschen ihre Selbstverantwortung, ihre Würde und macht sie dümmer, abhängiger und schwächer.
Ich denke, das Problem ist vor allem auch das die Gesellschaft so dummliberalisiert wurde, dass es nichts mehr Großes gibt, dass sie noch zusammenhält. Da stand Familie früher an oberster Stelle, Glaube an Nation, auch an Dinge die du nicht greifen kannst, von denen du aber wusstest dass sich dafür Opfer lohnen. Heute wurden diese Dinge durch Konsum ersetzt, das Kollektiv durchs Individuum und das Einzige das heute noch größer ist als wir, ist die Technik. Deshalb verkommen westliche Gesellschaften so. Und Schwäche wird als Stärke gefeiert.
Und mir ist natürlich bewusst, dass diese vereinzelte Massenmensch-"Gesellschaft" den tendenziell werdenden Müttern (und Vätern, die dann leider gerne das Weite suchen) Angst macht. Man fühlt sich allein gelassen bzw. ist allein.
Die Richter: