Bundesgesundheitsminister Jens Spahn denkt jetzt vermutlich "Niemand ist gezwungen, Altenpfleger zu werden."
"Eine Altenpflegerin aus Stuttgart verließ jüngst ihre Wohnung um 4.50 Uhr - und brach damit die Ausgangssperre um zehn Minuten. Dafür muss sie ein Bußgeld in Höhe von 340 Euro zahlen. Das wirft die Frage der Verhältnismäßigkeit auf."
"Ich mag keine Hektik", erklärte die Pflegerin gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten". Die Polizei zeigte aber wenig Verständnis und verdonnerte die Pflegekraft zu einer saftigen Geldstrafe, weil sie keinen Passierschein hatte.
Damit fehlte ihr die Begründung, dass sie aus triftigem Grund das Haus verlassen darf."
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Aber stell dir eine Gesellschaft vor, in der es keinen Anreiz für Macht oder Besitz gibt, sondern nur für das Recht auf Nahrung und glückliches Zusammenleben. Ohne Ausbeute der Erde, weil alle Bodenschätze und Tierprodukte wertlos sind. Eine Welt ohne Geld und Zäune um Grundstücke, keine Türschlösser, weil niemand etwas stehlen will. Jeder geht einer Arbeit nach, die ihn befriedigt und in der er das Maximum für seine Mitmenschen tut. Keine Termine zu Konferenzen und keine Nachweispflicht für irgendeinen Vertrag der niemals gebrochen wird, weil er per Handschlag unterzeichnet wurde. Und du hättest wieder Recht, Diaboli, wenn du mir entgegen hälst, dass es eine Utopie wäre. Aber ich sage, unser Leben vergeht mit jedem Tag und welches Ziel gäbe es zu erreichen, wenn wir nicht mit dem höchstem aller Ziele anfangen: der Freiheit?!
Und du hast Recht, auch ich würde lieber sterben, als Almosen nehmen. Aber diese, beschriebene Gesellschaft verwehrt dir keinesfalls, von deiner Hände Arbeit zu leben, wenn du es möchtest. Es gäbe keine Vorschriften, die dir irgendwas vorschreiben. Nur, wenn du ein Mehrprodukt erzeugen würdest, dann könntest du es eintauschen, gegen etwas, was dir in der Erzeugung nicht so liegt. Das ist insofern kein Kommunismus, sondern eher ein Sprung aus der Matrix.
Warum wird hier vermutlich ausgedachtes geteilt?