Bundesgesundheitsminister Jens Spahn denkt jetzt vermutlich "Niemand ist gezwungen, Altenpfleger zu werden."

"Eine Altenpflegerin aus Stuttgart verließ jüngst ihre Wohnung um 4.50 Uhr - und brach damit die Ausgangssperre um zehn Minuten. Dafür muss sie ein Bußgeld in Höhe von 340 Euro zahlen. Das wirft die Frage der Verhältnismäßigkeit auf."

"Ich mag keine Hektik", erklärte die Pflegerin gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten". Die Polizei zeigte aber wenig Verständnis und verdonnerte die Pflegekraft zu einer saftigen Geldstrafe, weil sie keinen Passierschein hatte.
Damit fehlte ihr die Begründung, dass sie aus triftigem Grund das Haus verlassen darf."

archive.is/FbHgO

t.me/SandraGabriel269

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Strafe nicht zahlen, Arbeit niederlegen, fertig. Wenn das alle machen ist der ganze Dregg morgen vorbei.
So wie der letzte Fall den ich gehört habe ,sind die Polizisten ,bzw die Staatsgewalt in der Beweispflicht, wenn man angehalten wird,muss man lediglich den Ausweis zeigen.und warum man auf der Strasse ist,entweder ich habe einen Grund ,weil ich auf die Arbeit muss,denn das ist ja laut Verordnung erlaubt,deshalb verstehe ich die Strafe nicht.Wenn das eine Ordnungswidrigkeit ist,dann Widerspruch einlegen.Sie müssen Beweisen das du ,keinen legitimen Grund hattest,auf die Strasse zu gehen...Am besten nie etwas sagen ,Ausweis...ja ich habe einen legitimen Grund,wenn sie sagen das ist eine Ordnungswidrigkeit dann ,sollen sie dir das zuschicken.fertig.Solche Spielchen nicht gefallen lassen...
Aufgrund der ungenauen Wortwahl in dem Artikel weiß man leider nicht, ob sie nun ein Bußgeld bezahlen soll oder bereits bezahlt hat.
Gernot Gusner
Seit wann erlässt die Polizei Strafen? "Seriöse Qualitätsmedien" eben ...
Der Weg zur Arbeit ist doch auch erlaubt. Verstehe die Meldung nicht.
Advocatux Diaboli
...in so einer kommunistischen Gesellschaft will ich nicht leben, eher sterbe ich dabei mein selbst erarbeitetes Butterbrot zu verteidigen, als dieser "kostenloses Recht" auf das Futter anderer nachzugeben.
Die Gesellschaft, die H da beschreibt, könnte auch ein gut funktionierender Nationalstaat sein, zumindest, was den Sicherheitsaspekt und die Solidarität angeht. Ein Staat, in dem die Kontrolle der Macht durch das Volk wirkt und dafür sorgt, dass sich politische und wirtschaftliche Führer für ihr Handeln verantworten müssen.
Advocatux Diaboli
...in so einer kommunistischen Gesellschaft will ich nicht leben, eher sterbe ich dabei mein selbst erarbeitetes Butterbrot zu verteidigen, als dieser "kostenloses Recht" auf das Futter anderer nachzugeben.
Ich habe lange über deinen Text nachgedacht und bedanke mich dafür, dass du mich dazu angeregt hast.
Und du hast Recht, auch ich würde lieber sterben, als Almosen nehmen. Aber diese, beschriebene Gesellschaft verwehrt dir keinesfalls, von deiner Hände Arbeit zu leben, wenn du es möchtest. Es gäbe keine Vorschriften, die dir irgendwas vorschreiben. Nur, wenn du ein Mehrprodukt erzeugen würdest, dann könntest du es eintauschen, gegen etwas, was dir in der Erzeugung nicht so liegt. Das ist insofern kein Kommunismus, sondern eher ein Sprung aus der Matrix.
Marius Lott
Ich bin dafür, bei dir Wahrheit zu bleiben: der Stuttgarter Polizei ist ein solches Bußgeld nicht bekannt. Außerdem ist die Höhe des Bußgelds nicht passend zum Verstoß: https://www.rnd.de/panorama/altenpflegerin-soll-340-euro-bussgeld-zahlen-stuttgarter-polizei-kennt-den-fall-gar-nicht-M5B26T6GBFFWZHH4VRSWCUTLZI.html
Warum wird hier vermutlich ausgedachtes geteilt?