17. Juni: Erinnerung ist Mahnung. Damals wie heute gegen das Unrechtssystem!

Heute jährt sich der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zum 70.Mal. Der spontane Protest entwickelte sich zu einer massenhaften Kampfansage an das DDR-Regime. Nur durch sowjetische Panzer konnte der Aufstand niedergeschlagen werden, 538 mutige Bürger verloren ihr Leben, weitere 114 Menschen wurden standrechtlich erschossen, darunter 56 sowjetische Soldaten, die sich geweigert hatten, auf die streikenden Arbeiter zu schießen.

70 Jahre später ist unsere Freiheit wieder beschnitten. Wieder herrscht das Unrecht, Ausgrenzung und Willkür sind in vielen Bereichen Alltag. Heute kommt der Terror nicht durch Panzer, er wird subtiler, aber nicht weniger barbarisch, ausgeübt. Doch die Erinnerung soll uns Mahnung für die Gegenwart sein: Der Kampf für Freiheit geht weiter, Tag für Tag. Auch diese Herrschaft des Unrechts wird fallen!

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40 comments

Michael Noack
Es war furchtbar gewesen, als ich darüber was von Die Linke gelesen habe, wo sie sich daran erinnert haben. Ausgerechnet Die
Golom
Heute mehr denn je.
Steffen
Es waren doch 50 Tote und nicht über sechshundert.?.?
Seltsam ist, dass wir die Freiheit verlieren, seit der 17 Juni nicht mehr gefeiert wird.
Gelöschtes Konto
Und wieder sind GENAU DIE GLEICHEN KRÄFTE unterwegs und terrorisieren unser Lamd wo es nur geht. Was zur Hölle sagt uns das? Ihr müsst endlich aufwachen. Welcher parasitäre Teil der "Bevölkerung" wurde einst schon als Feind erkannt, leider erfolglos bekämpft und treibt nun sozusagen ungehindert seit Jahrhunderten sein Unwesen? Ihre geheimen Einrichtungen stehen alle noch und bleiben vollkommen unbehelligt. Auch werden sie und ihre Machenschaften einfach nicht benannt. Stattdessen ärgern wor uns seit mehr als einer Menschengeneration nur mit den durch sie hervorgerufenen Symptomen herum.
WIR MACHEN IMMER GENAU DAS WAS SIE WOLLEN, WEIL WIR UNS ERFOLGREICH VON IHNEN ABLENKEN LASSEN! ES WIRD SICH SO NIEMALS ÄNDERN!!!
Steffen
Es waren doch 50 Tote und nicht über sechshundert.?.?
Da wir seit Corona wissen, wie man Zahlen manipuliert, gebe ich da nicht so viel. Beispiel Dresden, wo etwa 500ooo Leute verbrannt wurden. In den Geschichtsbüchern standen (und stehen) 20000.
Roger Liesaus
Ohne die Ereignisse des 17. Juni schönreden zu wollen, sollte ihr euch mal fragen, warum an den Generalstreik 1948 in der Bizone als 9 bis 10 Millionen Menschen streikten und US- Panzer in Stuttgart auffuhren , nicht genauso erinnert wird und ob der 17. Juni nicht auch eine Folge dessen ist, weil man auch im Osten die Unzufriedenheit mit den Besatzern und deren eingesetzter Regierung demonstrieren wollte. Wie man so etwas herbei führt, wurde uns in den letzten Jahren immer wieder vor Augen geführt.

Nachzulesen in Wikipedia, wenn man Generalstreik eingibt.
Totemügerli
Der 17. Juni als Feiertag ist für mich an Verlogenheit nicht zu überbieten. Jedes Jahr feierten die West-Politiker diesen Tag. Als dann die Teilnehmer des 17. Juni im "gemeinsamen" Deutschland mitfeiern konnten, wurde dieser Feiertag abgeschafft.
Widerstand mögen die Westdeutschen nämlich nicht.
Gelöschtes Konto
Totemügerli
Der 17. Juni als Feiertag ist für mich an Verlogenheit nicht zu überbieten. Jedes Jahr feierten die West-Politiker diesen Tag. Als dann die Teilnehmer des 17. Juni im "gemeinsamen" Deutschland mitfeiern konnten, wurde dieser Feiertag abgeschafft. Widerstand mögen die Westdeutschen nämlich nicht.
Ja genau, die Westdeutschen sind natürlich Schuld. Die haben das ja auch souverän wie sie sind entschieden.
Mir wird mittlerweile jeden Tag vor Augen geführt warum es die Hakennasen so leicht mit uns haben. Die Dummheit und Ignoranz der Restdeutschen wird voraussichtlich das Ende unseres Volkes sein.
Den Menschen die ihr Leben verloren haben muss man Respekt zollen. Auch den sowjetischen Soldaten die sich geweigert haben auf ihre ehemaligen Feinde zu schießen. Respekt und Anerkennung diesen Menschen.
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