Wenn jemand Opfer von Rassismus ist - und dass auch offen darlegt - warum hat diese Person dann eine Opfermentalität?
Ich finde das nur legitim, vor allem, wenn sowas regelmäßig passiert. Ich bin Mathematikstudent - und wenn mir auffallen würde, dass ich wegen eines äußeren Merkmals in Diskussionen nur für halb genommen werde (obwohl ich vielleicht bessere Ideen habe), würde ich auch auf die Barrikaden gehen und das den Leuten vorhalten. Das wäre dann meine Realität (und keine Opfermentalität) - denke ich. Ich würde auch (zurecht wie ich finde) die anderen auffordern, ihr Verhalten zu überdenken und zu ändern. Folgenden Blogeintrag fand ich persönlich sehr erhellend, was das im Alltag für betroffene Menschen bedeutet: https://www.ohhhmhhh.de/alltagsrassismus-aileen/
ok du kannst selbst entscheiden ob du Opfer von Rassismus bist... oder andere Menschen einfach ihren aufgestauten Schmerz oder Hass weitergeben... das wäre ein spiritueller Ansatz und könnte helfen andere besser zu verstehen
Das könnte man auch einem Menschen, der als Kind missbraucht wurde sagen - "Stell dich nicht so an!". Fände ich aber zynisch. Wenn du ohne Vater aufgewachsen bist, weil der für etwas in den Knast musste, für das weiße nicht in den Knast müssen, dann bist du automatisch Opfer. Und wenn dein Kind nicht mit anderen Kindern spielen kann, weil es die falsche Hautfarbe hat - dann leidet man als Mutter oder Vater mit. Wenn sich das Schema dann auch noch durch das ganze Leben - die ganze Gesellschaft - zieht, dann ist das tragisch und MUSS geändert werden. Oder siehst du das anders?
Wenn du bestimmte Viertel nicht mehr betreten kannst weil du eine bestimmte Hautfarbe hast... wenn du in bestimmte Geschäfte nicht reinkannst weil du eine bestimmte Hautfarbe hast... dann ist das auch Rassismus? oder wird es dann eher Parallelgesellschaft genannt... ja es sind einige Dinge im argen die geändert werden müssten, stimmt... in England bekommen jetzt sogar ein paar schwarze Menschen ihren Abschluss umsonst weil sie traumatisiert sind... ist das gerecht? oder schon Bevorteilung? die Welt ist manchmal nicht fair und es gibt viele Gründe warum Menschen ohne Eltern aufwachsen... es müsste aber individuell betrachtet werden warum manche Väter einsitzen... und vor allem kann man nicht sagen es ist Rassismus wenn jemand andere Menschen z. b. verletzt oder tötet... überfällt oder vergewaltigt und dafür im Knast sitzt... wenn jemand vergewaltigt wurde oder ihr Unrecht getan wurde kann Verständnis, Liebe und Mitgefühl helfen über das Trauma hinwegzukommen und trotzdem ein Leben führen... das ist Alchemie... und man kann böses nicht verhindern indem man selbst böse wird und dann sagt schau her was in meiner Vergangenheit passiert ist... man muss den Schmerz aufarbeiten, sich mit ihm auseinandersetzen und seine Gedanken ändern...... wenn du nach Rassismus suchst wirst du ihn überall finden, das Universum liefert immer... warum werden Menschen eigentlich zu Rassisten? liegt es an ihren Wahrnehmungen? an ihren Gedanken? So könnte man anfangen an sich zu arbeiten... wenn man denkt es liegt an den anderen schaut nur nach draußen so wird man ferngesteuert und lebt nicht selbstbestimmt... Jesus war auch selbstbestimmt in einer Zeit in der das Volk auch unterdrückt war und die Tage gefährlich
Das macht es aber nicht ungerechtfertigt, die gesellschaftlichen Umstände anzuprangern und sich dessen bewusst zu machen. Oder würdest du sagen: "Ja, du wirst systematisch benachteiligt, aber heul doch bitte leiser"? In den USA war es offizielle Strategie der Republikaner, die schwarzen in Gefängnisse zu stecken, damit sie nicht wählen dürfen. Und das wirkt heute noch in den Systemen nach. Da bringt es nichts zu schauen, was die individuellen Gründe sind, sondern es geht darum, die Strukturen entsprechen gerechter zu gestalten. Oder würdest du - wenn dein Sohn z.B. ständig von nem Lehrer benachteiligt würde und schlechter benotet würde - dich nicht beschweren, sondern deinem Sohn sagen, er soll vergeben. Und was würdest du machen, wenn viele Lehrer auf der Schule so handeln?
Nein ich würde dir raten auf all die Dinge zu schauen die positiv sind... ich würde dir raten dich selbst zu lieben und deine Gedanken und Gefühle zu beobachten... ein Flug in einem Flugzeug kann total Spaß machen oder die reinste Tortur sein und das im selben Moment... du entscheidest... dass würde ich dir sagen... ich würde dir sagen das die Menschen da draußen nicht perfekt sind und jeder seine Geschichte hat... ich würde dir raten ihnen zuzuhören den so kann man was lernen und erfährt auch was über ihr wares Wesen... ich würde dir sagen das du niemals glücklich wirst, wenn du erwartest das andere sich ändern... schau dir diese Generation and... sie suchen ihr Glück darin anderen zu erzählen wie sie sich zu verhalten haben... ich würde dir sagen das man Frieden und Glück im hier und jetzt findet... und nicht irgendwo in der Zukunft... es ist völlig ok wenn du die Umstände anprangern möchtest aber bedenke das jeder schonmal unfair behandelt worden ist... und wenn man nach Fehler sucht wird man immer welche finden... aber kein Glück... und ich glaube darum geht es eigentlich
Ich bin übrigens nicht betroffen mit dem Rassismus, und ich bin auch glücklich weitestgehend mit meinem Leben, aber ich sehe diese fundamentalen Ungerechtigkeiten, die man eben nicht abtun kann mit "jeder wird mal ungerecht behandelt" oder so.
Schau mal hier... hab den Artikel gelesen und in den Kommentaren sind ein paar interessante links... hier ist einer... kannst ja die anderen selber lesen... fragt sich ob das auch Rassismus ist oder einfach nur Statistiken... würde man das auch als ungerecht bezeichnen?
Wir reden über ein Land das bedingt durch die Sklaverei emotional aufgeladen und auch Spannungen hat.... wir hier in Deutschland heißen jeden willkommen und trotzdem wird hier von manchen auch der Rassismus konstruiert... oft sogar von Menschen die diese Land gar nicht mögen
Ich will dir gar nicht widersprechen, allem was du in den letzten 5 Kommentaren geschrieben hast. Aber der Punkt ist doch, dass wir uns klar werden müssen, dass wir in einer rassistischen Gesellschaft leben (und 'direkt' betroffene das jeden Tag mitbekommen). Klar ist auch, dass sich dieser Rassismus in sehr unterschiedlichen Bereichen ausdrückt. Und natürlich sind arabische kriminelle Klans ein großes Problem (und ich bin froh, dass ich den Eindruck habe, hier wird in den letzten Jahren ein bisschen mehr hingeschaut). Aber wir können doch nicht sagen, dass Rassismus nicht so schlimm ist, da einige arabische Klans auch kriminell sind. Und ich stimme auch darüber ein, dass in den USA die Situation viel schwieriger, die Gräben viel tiefer sind, aber da bringt es doch nichts, den auch hier (tief verwurzelten) Rassismus in UNSERER Gesellschaft zu leugnen.
Ach so, was ich vergessen hatte: Natürlich haben auch viele schwarze die rassistischen Narrative verinnerlicht, sodass auch sie rassistisch handeln können. Es ist ja auch schon häufig genug beobachtet/nachgewiesen worden, dass Frauen andere Frauen sexistisch behandeln und benachteiligen. Das ist ja Teil des ganzen Systems...
Falls du von der deutschen Gesellschaft sprichst, da habe ich mich schon selbst ausgewiesen... Du solltest dir in Südafrika eine Farm kaufen, dann erlebst du mal was richtiger Rassismus ist. Zwei meiner Nichten leben in Afrika und die Zustände für Weiße sind inzwischen teilweise bereits lebensgefährlich. Theorie ist was schönes, das richtige Leben sieht meist ganz anders aus. Der wahre Rassismus läuft heute gegen die Weißen. Die meisten kapieren das nur noch nicht.
Der erste Teil mag stimmen, aber zum zweiten Teil: Man muss sich doch mal die Vermögensverhältnisse ansehen in Südafrika, und welcher Reichtum der schwarzen welcher Armut unter den schwarzen gegenübersteht.
Was ich für Südafrika vorschlage? Bestimmt nicht das was heute geschieht. Die Farmen werden den Weißen weg genommen und Schwarzen übergeben. Diese sind dann nicht einmal in der Lage, sich mit dem geschenkten Land selbst zu versorgen, geschweige denn einen Überschuss für die restliche Bevölkerung zu erwirtschaften.
Von einem der die entsprechenden Erfahrungen gemacht hat:
„Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, die Leiden von Afrika zu lindern. Es gibt etwas, das alle weißen Männer, die hier gelebt haben, wie ich, lernen und wissen müssen: dass diese Personen eine Sub-Rasse sind.
Sie haben weder die intellektuellen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten, um sie mit weißen Männern in einer beliebigen Funktion unserer Zivilisation gleichzusetzen oder zu teilen. Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, ihnen die Vorteile zu bringen, die unsere Zivilisation bieten muss, aber mir ist sehr wohl bewusst geworden, dass wir diesen Status behalten: die Überlegenen und sie die Unterlegenen.
Denn wann immer ein weißer Mann sucht unter ihnen als gleicher zu leben, werden sie ihn entweder zerstören oder ihn verschlingen. Und sie werden seine ganze Arbeit zerstören.Erinnert alle weißen Männer von überall auf der Welt, die nach Afrika kommen, daran, dass man immer diesen Status behalten muss: Du der Meister und sie die Unterlegenen, wie die Kinder, denen man hilft oder die man lehrt. Nie sich mit ihnen auf Augenhöhe verbrüdern. Nie Sie als sozial Gleichgestellte akzeptieren, oder sie werden Dich fressen. Sie werden Dich zerstören.“
Dr. Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger 1952 in seinem Buch 1961, From My African Notebook.
Danke, ich wusste bisher nicht, was für ein grässlicher Rassist Albert Schweitzer war...
Was erwartest du? Da wird Jahrhunderte lang über Generationen schwarzen das Potenzial sich zu entfalten genommen und hat sie verelenden lassen und dann wundert man sich, warum sie es nicht schaffen? Wenn ich dir die Einschulung verhindert hätte und du stattdessen aufm Acker arbeiten müsstest von Kind an, und ich 20 Jahre später ankomme und dir nen Studienplatz anbiete, würdest du mir auch was erzählen, wenn ich dann allen erzählen würde: "Der dumme Bauer ist ja sogar um lesen zu dumm. Und rechnen kann er auch nicht!"
Du verzapfst üblichen linken Schwachsinn. Warum haben es die Asiaten geschafft, etwas auf die Füße zu stellen und die Afrikaner nicht? Ganz einfach, weil Albert Schweizer recht hat. Ich frage mich immer, warum die ganzen Gutmenschen nicht nach Afrika ziehen und die Missstände dort abstellen, statt hier große Reden zu schwingen. Geht doch einfach! Und warum sollte ich der Lügenpresse glauben, wenn ich Informationen aus erster Hand bekomme? Zieh nach Afrika und dann reden wir weiter.
Wenn jemand Opfer von Rassismus ist - und dass auch offen darlegt - warum hat diese Person dann eine Opfermentalität?
Ich finde das nur legitim, vor allem, wenn sowas regelmäßig passiert.
Ich bin Mathematikstudent - und wenn mir auffallen würde, dass ich wegen eines äußeren Merkmals in Diskussionen nur für halb genommen werde (obwohl ich vielleicht bessere Ideen habe), würde ich auch auf die Barrikaden gehen und das den Leuten vorhalten.
Das wäre dann meine Realität (und keine Opfermentalität) - denke ich.
Ich würde auch (zurecht wie ich finde) die anderen auffordern, ihr Verhalten zu überdenken und zu ändern.
Folgenden Blogeintrag fand ich persönlich sehr erhellend, was das im Alltag für betroffene Menschen bedeutet:
https://www.ohhhmhhh.de/alltagsrassismus-aileen/
Fände ich aber zynisch.
Wenn du ohne Vater aufgewachsen bist, weil der für etwas in den Knast musste, für das weiße nicht in den Knast müssen, dann bist du automatisch Opfer.
Und wenn dein Kind nicht mit anderen Kindern spielen kann, weil es die falsche Hautfarbe hat - dann leidet man als Mutter oder Vater mit.
Wenn sich das Schema dann auch noch durch das ganze Leben - die ganze Gesellschaft - zieht, dann ist das tragisch und MUSS geändert werden.
Oder siehst du das anders?
Oder würdest du sagen: "Ja, du wirst systematisch benachteiligt, aber heul doch bitte leiser"?
In den USA war es offizielle Strategie der Republikaner, die schwarzen in Gefängnisse zu stecken, damit sie nicht wählen dürfen. Und das wirkt heute noch in den Systemen nach. Da bringt es nichts zu schauen, was die individuellen Gründe sind, sondern es geht darum, die Strukturen entsprechen gerechter zu gestalten.
Oder würdest du - wenn dein Sohn z.B. ständig von nem Lehrer benachteiligt würde und schlechter benotet würde - dich nicht beschweren, sondern deinem Sohn sagen, er soll vergeben.
Und was würdest du machen, wenn viele Lehrer auf der Schule so handeln?
Der Artikel ist höchst interessant!
Aber der Punkt ist doch, dass wir uns klar werden müssen, dass wir in einer rassistischen Gesellschaft leben (und 'direkt' betroffene das jeden Tag mitbekommen). Klar ist auch, dass sich dieser Rassismus in sehr unterschiedlichen Bereichen ausdrückt.
Und natürlich sind arabische kriminelle Klans ein großes Problem (und ich bin froh, dass ich den Eindruck habe, hier wird in den letzten Jahren ein bisschen mehr hingeschaut).
Aber wir können doch nicht sagen, dass Rassismus nicht so schlimm ist, da einige arabische Klans auch kriminell sind.
Und ich stimme auch darüber ein, dass in den USA die Situation viel schwieriger, die Gräben viel tiefer sind, aber da bringt es doch nichts, den auch hier (tief verwurzelten) Rassismus in UNSERER Gesellschaft zu leugnen.
Natürlich haben auch viele schwarze die rassistischen Narrative verinnerlicht, sodass auch sie rassistisch handeln können.
Es ist ja auch schon häufig genug beobachtet/nachgewiesen worden, dass Frauen andere Frauen sexistisch behandeln und benachteiligen.
Das ist ja Teil des ganzen Systems...
Man muss sich doch mal die Vermögensverhältnisse ansehen in Südafrika, und welcher Reichtum der schwarzen welcher Armut unter den schwarzen gegenübersteht.
Was schlägst du vor - für Südafrika?
Von einem der die entsprechenden Erfahrungen gemacht hat:
„Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, die Leiden von Afrika zu
lindern. Es gibt etwas, das alle weißen Männer, die hier gelebt
haben, wie ich, lernen und wissen müssen: dass diese Personen eine
Sub-Rasse sind.
Sie haben
weder die intellektuellen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten,
um sie mit weißen Männern in einer beliebigen Funktion unserer
Zivilisation gleichzusetzen oder zu teilen. Ich habe mein Leben
gegeben, um zu versuchen, ihnen die Vorteile zu bringen, die unsere
Zivilisation bieten muss, aber mir ist sehr wohl bewusst geworden,
dass wir diesen Status behalten: die Überlegenen und sie die
Unterlegenen.
Denn
wann immer ein weißer Mann sucht unter ihnen als gleicher zu leben,
werden sie ihn entweder zerstören oder ihn verschlingen. Und sie
werden seine ganze Arbeit zerstören.Erinnert alle weißen Männer
von überall auf der Welt, die nach Afrika kommen, daran, dass man
immer diesen Status behalten muss: Du der Meister und sie die
Unterlegenen, wie die Kinder, denen man hilft oder die man lehrt. Nie
sich mit ihnen auf Augenhöhe verbrüdern. Nie Sie als sozial
Gleichgestellte akzeptieren, oder sie werden Dich fressen. Sie werden
Dich zerstören.“
Dr. Albert Schweitzer,
Friedensnobelpreisträger 1952 in seinem Buch 1961, From My African
Notebook.
Was erwartest du?
Da wird Jahrhunderte lang über Generationen schwarzen das Potenzial sich zu entfalten genommen und hat sie verelenden lassen und dann wundert man sich, warum sie es nicht schaffen?
Wenn ich dir die Einschulung verhindert hätte und du stattdessen aufm Acker arbeiten müsstest von Kind an, und ich 20 Jahre später ankomme und dir nen Studienplatz anbiete, würdest du mir auch was erzählen, wenn ich dann allen erzählen würde: "Der dumme Bauer ist ja sogar um lesen zu dumm. Und rechnen kann er auch nicht!"
Darüber hinaus, hier ein interessanter Artikel:
https://www.derstandard.de/story/2000089574598/weisse-farmer-in-suedafrika-toeteten-schwarzen-weil-er-sonnenblume-stahl
Weiße werden getötet, wenn sie quasi ein ganzes Land über Generationen stehlen - schwarze werden getötet, wenn sie eine Blume stehlen.