Die große Masse geht aber nicht zum kleinen Landwirt! Der Großteil kauft das Plastikfleisch vom Supermarkt. Aus diesem Grund wird diese unsägliche Tierquälerei weitergehen. Dahinter steht eine riesige Industrie und da zählen nur die finanziellen Interessen. Und den meisten Verfechtern des Fleischkonsums ist das scheißegal. Die würden sich das niemals anschauen, wo ihr geliebtes Schnitzel oder ihre heißgeliebte Bratwurst herkommen, oder mal einen Schlachttiertransport begleiten.....Diese Realität will man komischerweise nicht sehen. Warum eigentlich nicht?
Hab ich heute gemacht. Hier auf Sansibar geht das ganz problemlos. Da kannst man tatsächlich zuschauen, während man nebenan das Fleisch kauft. Und vorgestern wurde ich hier auf dem Markt Augenzeuge, wie der Kopf eines gerade geschlachteten Rinds durch die Stände hindurch und an den Menschen vorbei vom Markt getragen wurde. Das hat überhaupt niemanden interessiert und die Leute haben auch dort weiter ihr Fleisch gekauft. Mir macht das auch nichts aus, obwohl ich Veganer bin, denn ich bin damit groß geworden, dass Menschen für ihre Ernährung nicht nur Gemüse und Getreide anbauen, sondern auch Tiere züchten, die dann irgendwann geschlachtet und gegessen werden. Meine Großeltern haben sowohl das eine als auch das andere auf ihrem Bauernhof gehabt. Daher habe ich auch überhaupt kein Problem damit, wenn andere Menschen Fleisch essen. Ich mag auch diese Aussagen vermeintlich moralischer Überlegenheit vieler Vegetarier und Veganer nicht. Jeder hat seine Gründe, warum er etwas isst und warum nicht. Sei es der Geschmack von irgendwas oder auch ein bestimmtes Gefühl. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen. Ich mag mir nicht ins Essen quatschen lassen und tue es umgekehrt auch nicht. Ein Problem habe ich allerdings mit Massentierhaltung. Das ist tatsächlich etwas, was m.E. mehr ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden sollte. Und dann würde der Fleischkonsum wahrscheinlich automatisch runtergehen.
Was hat die "Fleischproduktion" aus der Massentierhaltung in Deutschland und anderen europäischen Ländern mit Sansibar zu tun? Wenn Du keine Probleme hast, eine Schlachtung anzusehen, ist das ja schön für Dich. Ich hoffe, dass die Tiere auf Sansibar ein besseres Leben bis zur Schlachtung als die aus der Massenproduktion hier haben. Und dass sie nicht so grausame und endlose Tiertransporte aushalten müssen. Die Gleichgültigkeit der Menschen dem Tierleid gegenüber ist mehr als erschreckend. Und es geht nicht um den Markt auf Sansibar, sondern um die unsägliche Tierquälerei hier.
Hast du meinen Kommentar überhaupt bis zum Ende gelesen? Ich habe doch geschrieben, dass ich gegen Massentierhaltung bin. Da bin ich also voll deiner Meinung. Und dass ich gerade auf Sansibar bin, während jemand schreibt, man sollte sich mal anschauen, wie so ein Tier geschlachtet und zerlegt wird, ist Zufall. Hier hat man die Möglichkeit, sich das anzusehen, bei uns in Deutschland glaube ich kaum, dass das so einfach geht. Aber obwohl das hier überall ganz öffentlich gemacht wird und alles andere als schön anzuschauen ist, hält es die Menschen nicht vom Fleischkonsum ab. Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Allerdings wird auf Sansibar, so wie ich das beurteilen kann, nicht so viel Fleisch wie bei uns gegessen. Tierquälerei in Form von Massentierhaltung und Tiertransporte habe ich hier bislang nicht entdeckt. Hier laufen die Kühe und Hühner frei rum. Die sind nicht mal auf einem Feld eingesperrt. Und das ist gut so.
Andrea Meyer
Ich lebe seit 8 Jahren tierleidfrei (vegan) 😉 Ich wähle nicht die Grünen....und bei der letzten Wahl, wählte ich die Afd. Hört bitte damit auf, denn was mit den Tieren auf brutalste Weise geschieht, abgeschlachtet werden, ist dermaßen widerlich! Gewalt, generell, ist die primitivste Form von Handlungen!
Oh je oh je....erst informieren, dann kommentieren 😉 Der stärkste Mann, Patrik Baboumian lebt seit ca 12 Jahren vegan. Lewis Hamilton ebenfalls. Ralf Möller, die Shaolin Kämpfer. Und noch ein wenig Geschichtsunterricht: Die Gladiatoren ebenfalls. 🙄
Ach...noch etwas. Seit wann wird so viel Fleisch gefressen?! Noch vor 50 / 60 Jahren mussten die Männer erheblich härter arbeiten, als die mimimi-Fraktion von heute. Und damals gab es einmal in der Woche ein kleines Stück Fleisch...der sogenannte Sonntagsbraten.
Ich muss zugeben, dass ich nicht weiß, was Patrik Barbourmian, Lewis Hamilton, Ralf Möller oder Shaolin Kämpfer tagtäglich essen. Soweit reicht mein Bekanntenkreis nicht. Ich hoffe aber, ich habe dich damit ernst genug genommen!?
Weißt du Herzchen, mir völlig egal, selbst bei deiner Ironie. Die Tiere haben keine Möglichkeit für sich zu sprechen, gegen diesen Wahnsinn von menschlichem Egoismus anzugehen. Jeden Tag werden in Deutschland 2 Millionen Tiere abgeschlachtet! Jeden Tag! Nur in Deutschland! Jedes dritte bis fünfte Schwein lebt noch, wenn es in das heiße Brühbad zum entborsten maschinell runtergedrückt wird. Das interessiert dieses grüne Pack einen scheiß! Ebenso all die anderen links/ grün versifften, also alle Altparteien. Frieden fängt auf unseren Tellern an!
R.
Wo ist denn hier auf dem Bild der Quotenneger?🤔 ich frage für einen Freund.
Man kann eine Schlachtung auf dem öffentlichen Markt in Sansibar doch nicht mit dem industriellen Schlachten bei uns hier vergleichen! Zuerst ein extrem langer Transport und dann die Tötung in einem hierfür (betriebswirtschaftlich) optimierten Schlachthaus. Die Tiere erfühlen vorher schon, was kommt und haben Angst. Das lässt sich nicht vergleichen und die wenigsten könnten sich das ohne Konsequenzen ansehen.
Das tue ich doch gar nicht. Es ging doch lediglich um die Aussage, dass man angeblich kein Fleisch mehr essen würde, wenn man das einmal gesehen hat. Ich bestreite das und bin mir absolut sicher, dass die überzeugten Fleischesser sich auch dann nicht davon abbringen lassen würden, wenn sie sich das anschauen, egal ob hier auf dem Markt oder im Nebenraum der Fleischerei oder auch bei uns in Deutschland, wo die Bedingungen der Fleischproduktion meines Erachtens dringend reformiert werden müssen. Aber das bedeutet bei uns jedes Mal nur weitere Vorschrifteritis. Einsicht erzielt man damit definitiv nicht, ganz im Gegenteil. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Fleisch isst, aber muss das wirklich jeden Tag sein und ist ein Schnitzel wirklich erst dann gut, wenn es doppelt so groß wie der Teller ist? Und wie kann es sein, dass ein Kilo Fleisch bei uns häufig weniger kostet als ein Kilo Gemüse? Es wäre ja schon ein Schritt in die richtige Richtung, von dieser Geiz ist geil Mentalität wegzukommen und den Fleischkonsum auf ein Normalmaß zu reduzieren. In den 60er Jahren entsprachen die Fleischmengen in Rezepten für 4 Personen meist ziemlich genau denen, die heutzutage für eine Person angegeben werden. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass sich damals mal jemand am Tisch beschwert hätte, dass es zu wenig Fleisch gewesen sei, auch nicht darüber, dass es ein richtiges Fleischgericht in der Regel nur Sonntags gab, denn das war ganz normal. Von daher denke ich manchmal, weg mit diesen ganzen All you can eat Buffets und diesen Supersonderangeboten bei Fleischpreisen. Dann reguliert sich das von ganz alleine und dann sind solche tierquälerischen Produktionsmethoden gar nicht mehr nötig. Nur sollte man das nicht erzwingen. Die Einsicht kommt m.E. immer nur dann, wenn man selbst drauf kommt. Alles andere erzeugt nur Widerstand.
Stimmt, die Fleischindustrie will das nicht. Vorgeschoben werden irgendwelche Gründe von wegen Hygiene etc. Und genauso gewährt dir niemand den Einblick in eine Putenfarm, einen Schweinemastbetrieb etc., weil dann die Tiere (angeblich?!?) krank würden. Den Kindern werden, wenn überhaupt, nur die Heile-Welt-Bauernhöfe gezeigt, die in meiner Kindheit noch ganz normal waren. Dort, wo ein Schwein nicht gleich tot umgefallen ist, wenn ein unbekannter Mensch vorbeikam. Und die durften damals auch noch im Dreck suhlen, was die ja total gerne machen, und haben es stoisch ertragen, wenn wir Kinder sie geärgert haben, wofür es aber regelmäßig Ärger mit der Oma gab.
Das ist für mich auch ein totaler Widerspruch und nicht nachvollziehbar. Eventuell weil Veganismus vermeintlich von den Grünen propagiert wird? Tim K. wurde schon ab und zu mal darauf angesprochen, hat sich aber leider noch nie dazu geäußert.
Mir macht das auch nichts aus, obwohl ich Veganer bin, denn ich bin damit groß geworden, dass Menschen für ihre Ernährung nicht nur Gemüse und Getreide anbauen, sondern auch Tiere züchten, die dann irgendwann geschlachtet und gegessen werden. Meine Großeltern haben sowohl das eine als auch das andere auf ihrem Bauernhof gehabt. Daher habe ich auch überhaupt kein Problem damit, wenn andere Menschen Fleisch essen.
Ich mag auch diese Aussagen vermeintlich moralischer Überlegenheit vieler Vegetarier und Veganer nicht. Jeder hat seine Gründe, warum er etwas isst und warum nicht. Sei es der Geschmack von irgendwas oder auch ein bestimmtes Gefühl. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen.
Ich mag mir nicht ins Essen quatschen lassen und tue es umgekehrt auch nicht.
Ein Problem habe ich allerdings mit Massentierhaltung. Das ist tatsächlich etwas, was m.E. mehr ins Bewusstsein der Menschen gebracht werden sollte. Und dann würde der Fleischkonsum wahrscheinlich automatisch runtergehen.
Die Gleichgültigkeit der Menschen dem Tierleid gegenüber ist mehr als erschreckend.
Und es geht nicht um den Markt auf Sansibar, sondern um die unsägliche Tierquälerei hier.
Und dass ich gerade auf Sansibar bin, während jemand schreibt, man sollte sich mal anschauen, wie so ein Tier geschlachtet und zerlegt wird, ist Zufall. Hier hat man die Möglichkeit, sich das anzusehen, bei uns in Deutschland glaube ich kaum, dass das so einfach geht. Aber obwohl das hier überall ganz öffentlich gemacht wird und alles andere als schön anzuschauen ist, hält es die Menschen nicht vom Fleischkonsum ab. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
Allerdings wird auf Sansibar, so wie ich das beurteilen kann, nicht so viel Fleisch wie bei uns gegessen. Tierquälerei in Form von Massentierhaltung und Tiertransporte habe ich hier bislang nicht entdeckt. Hier laufen die Kühe und Hühner frei rum. Die sind nicht mal auf einem Feld eingesperrt. Und das ist gut so.
Der stärkste Mann, Patrik Baboumian lebt seit ca 12 Jahren vegan. Lewis Hamilton ebenfalls. Ralf Möller, die Shaolin Kämpfer.
Und noch ein wenig Geschichtsunterricht:
Die Gladiatoren ebenfalls. 🙄
Seit wann wird so viel Fleisch gefressen?!
Noch vor 50 / 60 Jahren mussten die Männer erheblich härter arbeiten, als die mimimi-Fraktion von heute. Und damals gab es einmal in der Woche ein kleines Stück Fleisch...der sogenannte Sonntagsbraten.
Ich hoffe aber, ich habe dich damit ernst genug genommen!?
Die Tiere haben keine Möglichkeit für sich zu sprechen, gegen diesen Wahnsinn von menschlichem Egoismus anzugehen.
Jeden Tag werden in Deutschland 2 Millionen Tiere abgeschlachtet!
Jeden Tag! Nur in Deutschland!
Jedes dritte bis fünfte Schwein lebt noch, wenn es in das heiße Brühbad zum entborsten maschinell runtergedrückt wird.
Das interessiert dieses grüne Pack einen scheiß! Ebenso all die anderen links/ grün versifften, also alle Altparteien.
Frieden fängt auf unseren Tellern an!
Zuerst ein extrem langer Transport und dann die Tötung in einem hierfür (betriebswirtschaftlich) optimierten Schlachthaus. Die Tiere erfühlen vorher schon, was kommt und haben Angst.
Das lässt sich nicht vergleichen und die wenigsten könnten sich das ohne Konsequenzen ansehen.
Ich bestreite das und bin mir absolut sicher, dass die überzeugten Fleischesser sich auch dann nicht davon abbringen lassen würden, wenn sie sich das anschauen, egal ob hier auf dem Markt oder im Nebenraum der Fleischerei oder auch bei uns in Deutschland, wo die Bedingungen der Fleischproduktion meines Erachtens dringend reformiert werden müssen. Aber das bedeutet bei uns jedes Mal nur weitere Vorschrifteritis. Einsicht erzielt man damit definitiv nicht, ganz im Gegenteil.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Fleisch isst, aber muss das wirklich jeden Tag sein und ist ein Schnitzel wirklich erst dann gut, wenn es doppelt so groß wie der Teller ist?
Und wie kann es sein, dass ein Kilo Fleisch bei uns häufig weniger kostet als ein Kilo Gemüse?
Es wäre ja schon ein Schritt in die richtige Richtung, von dieser Geiz ist geil Mentalität wegzukommen und den Fleischkonsum auf ein Normalmaß zu reduzieren. In den 60er Jahren entsprachen die Fleischmengen in Rezepten für 4 Personen meist ziemlich genau denen, die heutzutage für eine Person angegeben werden. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass sich damals mal jemand am Tisch beschwert hätte, dass es zu wenig Fleisch gewesen sei, auch nicht darüber, dass es ein richtiges Fleischgericht in der Regel nur Sonntags gab, denn das war ganz normal.
Von daher denke ich manchmal, weg mit diesen ganzen All you can eat Buffets und diesen Supersonderangeboten bei Fleischpreisen. Dann reguliert sich das von ganz alleine und dann sind solche tierquälerischen Produktionsmethoden gar nicht mehr nötig.
Nur sollte man das nicht erzwingen. Die Einsicht kommt m.E. immer nur dann, wenn man selbst drauf kommt. Alles andere erzeugt nur Widerstand.
Viele würden trotz Schlachthaus-Besuch weiter Fleisch essen.
Aber viele würden eben auch aufhören. Deshalb wird so wenig darüber gezeigt und berichtet. Es gibt ja auch keine Schulausflüge ins Schlachthaus...
Die Fleischindustrie will das nicht 🤷♂️.
Den Kindern werden, wenn überhaupt, nur die Heile-Welt-Bauernhöfe gezeigt, die in meiner Kindheit noch ganz normal waren. Dort, wo ein Schwein nicht gleich tot umgefallen ist, wenn ein unbekannter Mensch vorbeikam. Und die durften damals auch noch im Dreck suhlen, was die ja total gerne machen, und haben es stoisch ertragen, wenn wir Kinder sie geärgert haben, wofür es aber regelmäßig Ärger mit der Oma gab.