Wie gesagt ich bin kein Mediziner, ich versuche es nur mit klarem Verstand zu sehen, was hier eigentlich jeder eigenverantwortlich machen sollte und nur die wenigsten können đ
Philipp
WeiĂ jemand woher dieser Schriftwechsel stammt bzw. wie glaubhaft das ist? Das wĂ€re sehr schockierend... Bitte um RĂŒckmeldung
Die Frage ist doch wenn ich vom Mobiltelefon aus 110 wÀhle ... lande ich doch auch direkt bei der nÀchstgelegenen Dienststelle
Bei Notrufen aus dem Mobilfunknetz hĂ€ngt das Routing von der Mobilfunkzelle ab, aus der der Notruf abgesetzt wird. FĂŒr jede Funkzelle wird vorab in einem aufwendigen Planungsprozess festgelegt, welche Leitstelle am ehesten fĂŒr einen Notruf zustĂ€ndig ist, der aus dieser Funkzelle abgesetzt wird.
Damit umgeht man doch genau die Problematik die wir da jetzt haben ... Ein zentrales Callcenter, welches die Mobilfunkanrufer wieder in das jeweilige Bundesland und vielleicht auch in den jeweiligen Landkreis zurĂŒckverbindet von wo aus der der Anrufer stammt.
Christoph
An die "Panic-Room-Hirn-ĂŒber-Bord"-Fraktion: https://youtu.be/hW4qzAPP5pU die wichtigste Info ist zwischen 15 min 45 sec und 16 min 40 sec... !
...wenn das tatsÀchlich stimmt, dann frag ich mich: warum nur in Italien, und sonst nirgends in dieser Brutalversion, wenn doch die angebliche Ursache die gleiche ist ?
In China sah es genauso aus. Vom Iran hört man nichts und SĂŒdkorea habe ich nicht verfolgt. Es liegt schlicht an der Anzahl der Erkrankungen. Mehr Infizierte bedeuten automatisch mehr schwere VerlĂ€ufe. Selbst wenn nur ein geringer Prozentsatz einen schweren Verlauf hat, bringt die steigende Anzahl bei rascher Ausbreitung der Seuche jedes Spital weltweit ĂŒber die KapazitĂ€tsgrenzen. Wenn ein Patient 14 Tage beatmet werden muss, um zu ĂŒberleben, kann man sich leicht ausrechnen, wie flach die Kurve der neuhinzukommenden Infizierten mit schwerem Verlauf sein darf. Dazu kommt, dass alle anderen FĂ€lle wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfallopfer etc schlechtere Chancen haben, weil es kaum noch KapazitĂ€ten fĂŒr sie gibt.
China zu beurteilen ist glaub ich kaum jemanden möglich, wegen des "Systems" dort. NOchmal: was ist mit allen anderen ? Wenn in keinem Land auĂer Italien derartige ZustĂ€nde herrschen, dann hat das logischerweise ja nicht mit der sog. Viruserkrankung zu tun, sondern mit den ZustĂ€nden des Systems, oder ?
Italiens Kliniken sind auf einem hohen Standard, die medizinische UniversitĂ€t Padua genieĂt Weltruf. Ausschlaggebend sind in dem Fall die Anzahl der Betten pro 1000 Einwohner und vor allem die Anzahl der Intensivbetten. Italien hat die zweithöchste Anzahl an bestĂ€tigten Infizierten nach China weltweit gemeldet. Wenn man nun etwas recherchiert, wird man schnell feststellen können, dass die Anzahl der Intensivbetten bei einem durchschnittlichen Verlauf von zwei Wochen pro Fall nicht fĂŒr ĂŒber 1500 schwere VerlĂ€ufe ausreichen kann. Erstens sind da ja auch noch andere Patienten, die Intensivmedizin benötigen und zweitens kann man die akut Erkrankten aus Mailand nicht eben schnell nach Rom oder Neapel verlegen, wo es vielleicht noch ein Bett gĂ€be. Sobald in anderen LĂ€ndern Ă€hnliche Fallzahlen wie in Italien erreicht werden, sind die ZustĂ€nde in den Kliniken dieselben, die Anzahl der Betten pro 1000 Einwohner und der Anteil an Intensivbetten unterscheiden sich marginal. Bedenken Sie auch den ĂŒberall herrschenden Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal!
...das beantwortet immer noch nicht den Grund des Unterschieds zwischen IT und Resteuropa, weil dort gibts bloà ( mit einem grottenschlechten Test ) Infizierte ( wo man nicht mal weià mit was NOCH infiziert ) ohne mehr harte oder mortale VerlÀufe als bei jeder anderen Grippe auch.
Das PhĂ€nomen heiĂt ADE. Es tritt bei einer Massendurchseuchung auf. Im Gegensatz zur einer Immunisierung tritt dabei, bei einer Neuinfektionen ein verstĂ€rkender Effekt auf, der den Virus unterstĂŒtzt und bis zu multiorganversagen fĂŒhren kann. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1286457920300344?via%3Dihub#!
Italien hat m.W. nach als einer der ersten Staaten ĂŒberhaupt Landungen von FlĂŒgen aus China nach Italien verboten und damit befördert, dass alle aus China kommenden eben indirekt (und nicht nicht) nach Italien geflogen sind, was eine rechtzeitigere Identifizierung potentieller VirustrĂ€ger verunmöglicht und diese quer ĂŒbers Land verstreut hat.
Italien war das erste Land in Europa, das betroffen war. Alle anderen LĂ€nder sind eine bis mehrere Wochen hinterher. Der Anstieg der Fallzahlen verlĂ€uft allerdings ĂŒberall Ă€hnlich, diese Kurven lassen sich googeln, es gibt mehrere Quellen. Es steht zu befĂŒrchten, dass auch in Ăsterreich und Deutschland die Infizierten sprunghaft ansteigen werden.
Das ist richtig und sollte so auch bei der 116117 funktionieren - manchmal kann der Anrufer aber eben nicht zugeordnet werden. Bei der 112 (bei der 110 kenne ich die Strukturen nicht) sind die Strukturen anders aufgebaut, da es schneller gehen muss. Die Rettungsleitstellen können intern schnell an die zustĂ€ndige weiterleiten oder den Einsatz aufnehmen und das zustĂ€ndige Team informieren. Bei der 116 117 ist fĂŒr diesen Fall eine zentrale Vermittlung zustĂ€ndig, die an das zustĂ€ndige Bundesland weiterverbindet, da es hier normalerweise nicht um dringende FĂ€lle geht, die sofortige notĂ€rztliche Versorgung vorraussetzen. Allerdings ist es der Zentral natĂŒrlich auch möglich, NotfĂ€lle, die einen Rettungswagen benötigen, sofort an die zustĂ€ndige Leitstelle weiterzuleiten. Eigentlich ging es mir aber um den Irrtum, dass man mit der zustĂ€ndigen Notfallpraxis verbunden wird. Das ist nicht richtig. Diese Praxen sind telefonisch von aussen i.d.R. nicht erreichbar, sondern werden ĂŒber die Vermittlungszentralen der BundeslĂ€nder vermittelt bzw. ist meist ein Band vorgeschalten, auf dem die Adressen genannt werden.
Bei Notrufen aus dem Mobilfunknetz hĂ€ngt das Routing von der Mobilfunkzelle ab, aus der der Notruf abgesetzt wird. FĂŒr jede Funkzelle wird vorab in einem aufwendigen Planungsprozess festgelegt, welche Leitstelle am ehesten fĂŒr einen Notruf zustĂ€ndig ist, der aus dieser Funkzelle abgesetzt wird.
Damit umgeht man doch genau die Problematik die wir da jetzt haben ... Ein zentrales Callcenter, welches die Mobilfunkanrufer wieder in das jeweilige Bundesland und vielleicht auch in den jeweiligen Landkreis zurĂŒckverbindet von wo aus der der Anrufer stammt.
https://nzzas.nzz.ch/amp/international/corona-in-italien-muessen-aerzte-ueber-leben-und-tod-entscheiden-ld.1546502
Es liegt schlicht an der Anzahl der Erkrankungen. Mehr Infizierte bedeuten automatisch mehr schwere VerlĂ€ufe. Selbst wenn nur ein geringer Prozentsatz einen schweren Verlauf hat, bringt die steigende Anzahl bei rascher Ausbreitung der Seuche jedes Spital weltweit ĂŒber die KapazitĂ€tsgrenzen. Wenn ein Patient 14 Tage beatmet werden muss, um zu ĂŒberleben, kann man sich leicht ausrechnen, wie flach die Kurve der neuhinzukommenden Infizierten mit schwerem Verlauf sein darf. Dazu kommt, dass alle anderen FĂ€lle wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfallopfer etc schlechtere Chancen haben, weil es kaum noch KapazitĂ€ten fĂŒr sie gibt.
Sobald in anderen LĂ€ndern Ă€hnliche Fallzahlen wie in Italien erreicht werden, sind die ZustĂ€nde in den Kliniken dieselben, die Anzahl der Betten pro 1000 Einwohner und der Anteil an Intensivbetten unterscheiden sich marginal. Bedenken Sie auch den ĂŒberall herrschenden Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal!
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1286457920300344?via%3Dihub#!
Es wĂ€re schön, wenn die Menschen mal wieder mit Gesicht und Name zu dem was sie sagen stehen wĂŒrden.
Eigentlich ging es mir aber um den Irrtum, dass man mit der zustĂ€ndigen Notfallpraxis verbunden wird. Das ist nicht richtig. Diese Praxen sind telefonisch von aussen i.d.R. nicht erreichbar, sondern werden ĂŒber die Vermittlungszentralen der BundeslĂ€nder vermittelt bzw. ist meist ein Band vorgeschalten, auf dem die Adressen genannt werden.