Bei arabischen Clans und Drogendealern sich schwer einnässen, aber bei "harmlosen" Hundehaltern ohne Maske knallhart durchgreifen. Erbärmlicher geht es nicht. Es ist zum Fremdschämen!
Einiges klingt mir trotz Bemühung um Differenzierung letztlich zu sehr nach Rechtfertigung. Polizei ist kein Vergleich zum Bäcker- oder Gärtnerjob. Es geht um Recht und Ordnung. Eines der höchsten Anliegen eines Gemeinwesens.
Das, was sie im Laufe ihrer Ausbildung lernen, hat vermutlich wenig mit wahrhaftem Wissen als reiner Information mit einer Halbwertszeit von wenigen Jahren zu tun. Verordnungen ändern inzwischen fast laufend, sind bekanntlich den Gesetzen untergeordnet, im Rang einer Empfehlung. Wenn sie gegen die Gesetzesebene verstossen, fallen sie in die Nichtigkeit. - Und: Keine Strafe ohne Gesetz. Ist das in der BRiD wesentlich anders?
Ich glaube nicht, dass die dort den Zusammenhang zwischen Ethik und Gesetz bewusst erlernen, sonst würde es nicht andauernd solche unschönen Begegnungen geben. Nun gut, das ist kein rein deutsches Problem. Oder trifft es zu, dass niederrangige Angestellte schikaniert und ausgenutzt werden, um sie für den nächsten heiklen Einsatz scharf zu machen? - Ich weiss, die haben auch sonst nicht immer dankbare Aufgaben zu erledigen. Ich könnte noch von den Philippinen erzählen. Spare ich mir besser für eine andere Gelegenheit auf.
----> was schätzt du, wie viele dort draußen das "verstanden" haben ?
Grob 10 % im Durchschnitt, haben sich genügend Einsicht erarbeitet, um damit vor eine klare Entscheidung für oder gegen ihre üblichen Dienstanweisungen gestellt zu sein. Was den Kenntnisstand hinsichtlich Verfassung und Souveränität anbelangt, sind es eher noch weniger.
Wie sieht das durchschnittliche Charakterprofil eines Polizei-Anwärters heute aus? - Ich habe vernommen, dass es da inzwischen bedenklich aussieht. - Ich kenne Polizei (und andere Behörden) seit über 10 Jahren überwiegend in einer Haltung mangelnden Respekts und Bescheidenheit, wohlgemerkt in einfachen Fällen. War auch mal an einem Tag der offenen Türe in deren Ausbildungscamp (persönlich eingeladen). Das ist gut 10 Jahre her und befand sich in der CH. Für nahezu filmreife Action war dort auch gesorgt. Fand ich weniger cool.
Meines Erachtens wurde allen bereits umfangreich Gelegenheit geboten, sich anderweitig schlau zu machen. Vor 15 Jahren bot das Internet bereits ausreichend Gelegenheit, wer danach suchen wollte. Dass wahrscheinlich die Mehrzahl sog. Gehirn gewaschen sind und eine gewisse Ignoranz gegenüber gegenteilig lautenden Darstellungen sog. Fakten entwickelt haben, wird wohl am ehesten zutreffen. Das ist aber deren Problem, genauso wie mir dabei fast nichts geschenkt worden war, als ich begann, mich nochmal richtig umzuschauen.
Die allermeisten Menschen ändern ihren Standpunkt erst, wenn es direkt an ihre Existenz geht. Daher spielt das Mindset durchaus eine gewichtige Rolle. Das Ganze sehe ich nebenbei auch als einen Vorgang der Bewusstwerdung auf beiden Seiten an (Bürger und Behörden bzw. Firmenabteilungen). Die sog. Wissenden müssen bei diesem Prozess etwas weniger mitleiden. Doch ihr Mehrwissen wird dabei eher selten dankbar angenommen. Wird oft mit Besserwisserei oder auch Political Correctness verwechselt.
Ansonsten plädiere ich für Notrecht nach der Menschenrechts-Konvention. Für alles andere ist es m. E. bereits zu spät.
Claus
hmmm......sage mir, möglichst kurz, was die "Schuld" oder das "Versäumnis" dieser Polizeibeamten ist....möglichst genau auf den Punkt ! Danke im Voraus.
Vielleicht hast du schon mal davon gehört? - Selbstverantwortung. Die kann dir niemand abnehmen und ansonsten beginnt da bereits Korruption. Und das hat mit Schuld zu tun. Aber das Wort gefällt dir und sicherlich noch anderen offenbar nicht.
....gut, dann entscheide ich, dass die Schuld der Polizisten die gleiche ist, wie jene der RESTLICHEN Schlafschafe in dieser Republik (die 99% der Bevölkerung ausmachen).... Widerspruch ?
Geht für mich in Ordnung. Die Langatmigkeit musste sein, um sicherzustellen, dass alles dazu Gehörende auf beiden Seiten bekannt ist. Habe ich gerne gemacht, weil es einigen Lesern helfen kann, klarer zu sehen.
Claus
Wir haben tatsächlich etwas lange gebraucht, um zu diesem Konsens zu kommen, aber immerhin ist es gelungen....;-)
Claus
Was wir hier festgestellt haben ist meines Erachtens, dass Polizeibeamte nichts anderes sind, als ganz normale Schlafschafe......nicht besser und nicht schlechter wie der Großteil unserer Bevölkerung.... Der einzige Unterschied: Ihr Beruf stellt ihre Ignoranz mehr zur Schau, als die der anderen...
Ein gewisses Mass an Solidarität unter den Geknechteten /sog. Bürgern (inkl. Polizei u. Militär) - unabhängig von religiöser und politischer Ausrichtung. Ein langer Weg vermutlich, mit vielen Opfern und Hinterbliebenen. Geschichte hat sich bisher (in groben Zügen) immer wiederholt.
Verzeih mir, aber ich sehe etwas ANDERES als wichtigste Vorraussetzung um gegen Unrecht aufzubegehren. Für MICH ist die erste Vorraussetzung, dass man das Unrecht überhaupt als solches ERKENNT....
Claus
.....und meine Kollegen haben das zu keinem Zeitpunkt getan !!!
Wenn ich dich richtig verstehe, du meinst, dass es einen eklatanten Mangel an Unrechtsbewusstsein in Polizeikreisen gibt? (abgesehen von anderen Behörden) - Falls ja, hat das gleiche Priorität. Wir können das Thema gerne weiterführen. Vielleicht lerne ich noch was dazu? - Es gibt ja ein paar wenige deiner Kollegen, die inzwischen auf die Strasse gegangen sind.
"Wenn ich dich richtig verstehe, du meinst, dass es einen eklatanten Mangel an Unrechtsbewusstsein in Polizeikreisen gibt?"
---> du verstehst mich FAST richtig....;-) Was ich nämlich meine ist, dass es einen "eklatanten Mangel an Unrechtsbewusstsein" in der gesamten BEVÖLKERUNG gibt... Die Bevölkerung versteht nicht, dass das was da geschieht Unrecht ist. Polizisten sind aber nichts anderes als uniformierte "Bevölkerung" die aber leider mit, - in diesem Fall "tragischen" - Eingriffsrechten ausgestattet sind...
"Es gibt ja ein paar wenige deiner Kollegen, die inzwischen auf die Strasse gegangen sind."
---> ja, und ich freue mich über jeden Einzelnen...
Sie sind (Mit-)Verantwortungsträger in Bezug auf Recht und Ordnung. Wenn es bereits bei der Auslese hakt, dann geht das auf absehbare Zeit schief mit einem sog. Rechtsstaat. Wir könnten uns auch provisorisch darauf einigen, dass Rothschild und Konsorten die Hauptschuld tragen. Doch für unser Leben bleiben wir letztendlich doch selber verantwortlich
Claus
"Sie sind (Mit-)Verantwortungsträger in Bezug auf Recht und Ordnung."
----> Genau !.....und das ist das "tragische" daran ! Sie haben die Macht den Staat zu verteidigen oder ihn womöglich zum Einsturz zu bringen.... Aber sie bringen NICHTS zum Einsturz, weil sie nicht kapieren was geschieht....
Claus
.....und Polizisten sind auch keine "Auslese" oder "Elite", sondern stinknormale Menschen.....
Ich habe bisher angenommen, dass sie nicht a priori das kapieren müssen, sondern ihre Handlungsweise als Bürger in Uniform, nämlich sinngemäss "Ehtik und Recht". - Stinknormale Menschen: Ich weiss nur, dass das Mindestalter 25 Jahre ist, einen zuvor erlernten Beruf benötigt und die Körpergrösse mindesten 1.65 betragen muss ;-)
Du meinst vlt. zudem noch, dass Teile der Bevölkerung erst Unrecht bemerken, wenn es in ihrem unmittelbaren Umfeld geschieht, abgesehen von jeweils ihnen selbst? Das wäre wohl auch noch ein gewichtiger Punkt. Ich meine damit Staatswillkür, nicht die bürgerliche Kriminalität.
"Ich habe bisher angenommen, dass sie nicht a priori das kapieren müssen, sondern ihre Handlungsweise als Bürger in Uniform, nämlich sinngemäss "Ehtik und Recht".
-----> Wir drehen uns m.E. wieder ein klein wenig im Kreise. Gesetze sind im Idealfall nichts anderes als in Worte gegossene "Ethik und Moral". Wenn man aber nicht begreift, dass etwas unmoralisch oder unethisch ist, weil man glaubt, dass es mit den Gesetzen in Einklang ist, dann wird man auch nicht aufbegehren....
- Stinknormale Menschen: Ich weiss nur, dass das Mindestalter 25 Jahre ist, einen zuvor erlernten Beruf benötigt und die Körpergrösse mindesten 1.65 betragen muss ;-)
----> Die Einstellungsvoraussetzungen sind in jedem Bundesland anders....
Das, was sie im Laufe ihrer Ausbildung lernen, hat vermutlich wenig mit wahrhaftem Wissen als reiner Information mit einer Halbwertszeit von wenigen Jahren zu tun. Verordnungen ändern inzwischen fast laufend, sind bekanntlich den Gesetzen untergeordnet, im Rang einer Empfehlung. Wenn sie gegen die Gesetzesebene verstossen, fallen sie in die Nichtigkeit. - Und: Keine Strafe ohne Gesetz. Ist das in der BRiD wesentlich anders?
Ich glaube nicht, dass die dort den Zusammenhang zwischen Ethik und Gesetz bewusst erlernen, sonst würde es nicht andauernd solche unschönen Begegnungen geben. Nun gut, das ist kein rein deutsches Problem. Oder trifft es zu, dass niederrangige Angestellte schikaniert und ausgenutzt werden, um sie für den nächsten heiklen Einsatz scharf zu machen? - Ich weiss, die haben auch sonst nicht immer dankbare Aufgaben zu erledigen. Ich könnte noch von den Philippinen erzählen. Spare ich mir besser für eine andere Gelegenheit auf.
----> was schätzt du, wie viele dort draußen das "verstanden" haben ?
Grob 10 % im Durchschnitt, haben sich genügend Einsicht erarbeitet, um damit vor eine klare Entscheidung für oder gegen ihre üblichen Dienstanweisungen gestellt zu sein. Was den Kenntnisstand hinsichtlich Verfassung und Souveränität anbelangt, sind es eher noch weniger.
Wie sieht das durchschnittliche Charakterprofil eines Polizei-Anwärters heute aus? - Ich habe vernommen, dass es da inzwischen bedenklich aussieht. - Ich kenne Polizei (und andere Behörden) seit über 10 Jahren überwiegend in einer Haltung mangelnden Respekts und Bescheidenheit, wohlgemerkt in einfachen Fällen. War auch mal an einem Tag der offenen Türe in deren Ausbildungscamp (persönlich eingeladen). Das ist gut 10 Jahre her und befand sich in der CH. Für nahezu filmreife Action war dort auch gesorgt. Fand ich weniger cool.
Meines Erachtens wurde allen bereits umfangreich Gelegenheit geboten, sich anderweitig schlau zu machen. Vor 15 Jahren bot das Internet bereits ausreichend Gelegenheit, wer danach suchen wollte. Dass wahrscheinlich die Mehrzahl sog. Gehirn gewaschen sind und eine gewisse Ignoranz gegenüber gegenteilig lautenden Darstellungen sog. Fakten entwickelt haben, wird wohl am ehesten zutreffen. Das ist aber deren Problem, genauso wie mir dabei fast nichts geschenkt worden war, als ich begann, mich nochmal richtig umzuschauen.
Die allermeisten Menschen ändern ihren Standpunkt erst, wenn es direkt an ihre Existenz geht. Daher spielt das Mindset durchaus eine gewichtige Rolle. Das Ganze sehe ich nebenbei auch als einen Vorgang der Bewusstwerdung auf beiden Seiten an (Bürger und Behörden bzw. Firmenabteilungen). Die sog. Wissenden müssen bei diesem Prozess etwas weniger mitleiden. Doch ihr Mehrwissen wird dabei eher selten dankbar angenommen. Wird oft mit Besserwisserei oder auch Political Correctness verwechselt.
Ansonsten plädiere ich für Notrecht nach der Menschenrechts-Konvention. Für alles andere ist es m. E. bereits zu spät.
Danke im Voraus.
Widerspruch ?
Der einzige Unterschied: Ihr Beruf stellt ihre Ignoranz mehr zur Schau, als die der anderen...
Für MICH ist die erste Vorraussetzung, dass man das Unrecht überhaupt als solches ERKENNT....
---> du verstehst mich FAST richtig....;-)
Was ich nämlich meine ist, dass es einen "eklatanten Mangel an Unrechtsbewusstsein" in der gesamten BEVÖLKERUNG gibt...
Die Bevölkerung versteht nicht, dass das was da geschieht Unrecht ist.
Polizisten sind aber nichts anderes als uniformierte "Bevölkerung" die aber leider mit, - in diesem Fall "tragischen" - Eingriffsrechten ausgestattet sind...
"Es gibt ja ein paar wenige deiner Kollegen, die inzwischen auf die Strasse gegangen sind."
---> ja, und ich freue mich über jeden Einzelnen...
----> Genau !.....und das ist das "tragische" daran !
Sie haben die Macht den Staat zu verteidigen oder ihn womöglich zum Einsturz zu bringen....
Aber sie bringen NICHTS zum Einsturz, weil sie nicht kapieren was geschieht....
-----> Wir drehen uns m.E. wieder ein klein wenig im Kreise.
Gesetze sind im Idealfall nichts anderes als in Worte gegossene "Ethik und Moral".
Wenn man aber nicht begreift, dass etwas unmoralisch oder unethisch ist, weil man glaubt, dass es mit den Gesetzen in Einklang ist, dann wird man auch nicht aufbegehren....
- Stinknormale Menschen: Ich weiss nur, dass das Mindestalter 25 Jahre ist, einen zuvor erlernten Beruf benötigt und die Körpergrösse mindesten 1.65 betragen muss ;-)
----> Die Einstellungsvoraussetzungen sind in jedem Bundesland anders....